Dienstag, Januar 20, 2009

Gelöst: Die unbekannte Art

Nachdem alles Suchen per Google, auf diversen Foren und auch auf der Microsoft Support Seite nichts genutzt hat, habe ich meine Kollegen im großen Landesforum (jeder möge sich selber ausmalen, was das ist) um Hilfe gebeten.

Siehe da, scheinbar liegt das Problem in der Einwählsoftware von Netcologne. Man hat mir den Tipp gegeben, die DFÜ-Verbindung manuell einzurichten. Da das ja nicht schaden kann, habe ich diesen Tipp umgesetzt und jetzt öffnet sich kein Internet Explorer mehr automatisch, wenn ich mich ins Internet eingewählt habe. Bravo!

Samstag, Januar 17, 2009

Eine unbekannte Art

Nach einigem Hin und Her hat unsere Datenrettungsfirma es hinbekommen, sämtliche Daten von der beschädigten Festplatte zu retten. Großes Lob, denn das hat uns viel Arbeit erspart, abgesehen von den ganzen Dokumenten, Adressdaten und Emails, die verloren gegangen wären. Das war natürlich nicht ganz umsonst, aber in meinen Augen hat sich diese Investition gelohnt. Die Firma nennt sich Data Recovery und ich verweise hier gerne auf die entsprechende Webseite.

Nun sind also die Daten wieder da, zwei neue Festplatten eingebaut, der Rechner soweit wieder konfiguriert und schon ergeben sich die nächsten Probleme. Entweder sind wir zu blöd oder Windows macht, was es will. Der geneigte Leser kann sich - je nach Sympathie - die entsprechende Variante auswählen. ;o)

Nachdem wir brav das SP3 für WinXP installiert hatten, fror ständig der Bildschirm ein und sehr merkwürdige Fehlermeldungen machten uns das Leben schwer. Also haben wir das SP3 wieder deinstalliert. Unsere Nerven haben es uns gedankt. Allerdings haben wir dennoch ein Problem, das wir nicht lösen können:

Nach dem Einwählen ins Internet öffnet sich automatisch der Internet Explorer.

Das wäre nicht schlimm, würden wir diesen Browser verwenden. Unser Standardbrowser ist aber der Crazy Browser und außerdem möchte ich nicht, dass sich Programme einfach so öffnen und ich habe diese Einstellung nicht vorgenommen. Ärgerlich ist auch, dass ich nirgendwo etwas finde, wo bzw. wie ich diese Unart von Windows abstellen kann. Auch im Ordner Autorun findet sich kein Eintrag. Ratlosigkeit macht sich also breit. Evtl. kann mir der ein oder andere Leser einen Tipp geben? Ich wäre sehr dankbar dafür!

Sonntag, Januar 04, 2009

Winterspaziergang

Das schöne Wetter gestern haben mein Schatz und ich zu einem kurzen Winterspaziergang genutzt. Überrascht stellten wir fest, dass der Kalscheurer Weiher zugefroren war. Zahlreiche Leute tummelten sich auf der Eisdecke, um Schlittschuh zu laufen, Eishockey zu spielen oder einfach nur so darüber zu gehen. Seit ich als Kind mal ins Eis eingebrochen bin, sehe ich solche Bilder immer mit einem eher mulmigen Gefühl. Zwar scheint die Eisdecke sehr fest zu sein, aber dennoch weiß man nie 100%tig, ob sie auch wirklich hält. Trotzdem sind wir zumindest in Ufernähe auch über den Weiher gelaufen und haben eine verblüffende Entdeckung gemacht, was der folgende Film zeigt:


Silvester 2008

Nachdem wir von unserem leider viel zu kurzen aber sehr schönen Starlight Express Experience aus Bochum zurückgekehrt waren, haben wir uns auf den Jahreswechsel vorbereitet. Die Episode mit der aufgehangenen Festplatte war weniger schön (inzwischen ist das Problem weitestgehend gelöst), aber davon lassen sich echte Rosts nicht erschüttern. Wie schon im letzten Jahr gab es Fondue mit leckeren Rind- und Putenstückchen. Dazu etwas Salat. Als Öl hatten wir sehr gutes Traubenkernöl, das relativ neutral schmeckt und so den Geschmack des Fleisches nicht überdeckt. Fondue macht wirklich sehr viel Spaß und man braucht keine Unmengen an Fleisch, um satt zu werden, da man in Ruhe über einen langen Zeitraum isst. Feuerwerk in Form von Böllern und Raketen hatten wir auch diesmal nicht. Dafür aber extrem lange Monsterwunderkerzen vom Handelshof. Die wurden in mit Wasser gefüllte Wein- und Sektflaschen gestellt und um Punkt 0.00 Uhr entzündet. Der Balkon war daraufhin zeitweise taghell erleuchtet. Mitten im Feuerwerk begannen dann auch noch die vor Anker liegenden Schiffe mit ihren Nebelhörnern das neue Jahr zu begrüßen. Wunderbar! Mein Schatz und ich konnten dann noch unseren Dom Perignon genießen, auf den wir lange hingearbeitet haben. Jedes Jahr zu Silvester gibt es bei uns eine Flasche guten Champagner, die wir dann in einer Vitrine sammeln. Der Dom Perignon war wirklich etwas Besonderes, sehr köstlich und jeden Cent wert. Ich bin so glücklich, was mein Schatz und ich zusammen erreicht haben und freue mich jedes mal aufs Neue, dass wir zusammen sind.

Donnerstag, Januar 01, 2009

Holpriger Jahreswechsel

Eins vorweg: Weihnachten und die Zeit zwischen den Jahren war wunderschön, auch Silvester war toll. Ein feiner Haarriss in dieser schönen Zeit ist leider unser Systemcrash am Silvestertag. Alles ist futsch und das System nur provisorisch wieder hergestellt. Morgen werden wir erstmal neue Festplatten kaufen gehen und schauen, ob die Daten auf der alten Festplatte, die sich rechtzeitig zum Jahreswechsel verabschiedet hat, zu retten sind. Toll wäre das, wertvoll sind die Daten.

Warum das passiert ist? Ein Rätsel. Am 30.12., als wir uns Richtung Bochum und den Starlight Express aufgemacht haben, funktionierte noch alles. Beim Hochfahren am Silvestertag ging gar nichts mehr. Jetzt heißt es hoffen und Daumen drücken, dass die Datenretter ihr Werk verstehen und helfen können.

Aber nun zu den schönen Dingen: Meinem Goldstück habe ich zum Geburtstag Karten für den Starlight Express geschenkt und eine Übernachtung im 5 Sterne Hotel Renaissance Bochum.

Damit wir das Hotel und die Vorfreude aufs Musical genießen konnten, haben wir uns rechtzeitig auf die Socken gemacht. Die Fahrt nach Bochum war äußerst entspannt und wir hatten das schönste Wetter. Das Hotel war ungefähr 200 Meter von der Starlighthalle entfernt, so dass wir das Auto abstellen und zu Fuß zur Musicalhalle gehen konnten. Das Zimmer war sehr schön und mit allem möglichem Komfort ausgestattet. Den Zimmerservice haben wir sehr genossen und uns vor dem Musical leckere Piccolos geschlürft.

Um uns auf den Abend einzustimmen, haben wir noch die Hotel-Bar aufgesucht und uns einen Cocktail genehmigt. Dann ging es in die eisige Kälte in Richtung Starlighthalle.

Wir hatten großartige Sitzplätze. Wir saßen direkt an der zweiten Fahrbahn und hatten so einen tollen Blick auf die Bühne und waren bei den Wagenrennen direkt am Geschehen. Es war toll, wenn die Künstler in einem Affenzahn an einem vorbeigepest sind, man spürte den Fahrtwind. Bei manchen Stücken standen die Künstler direkt vor uns und man konnte die Kostüme und das Make Up wunderbar erkennen.

Das Musical ist einfach grandios. Es ist schön, rasant und auch mit leisen Momenten. Wenn Rusty das Hauptthema singt und die ganze Halle aussieht wie ein Sternenhimmel, ist das schon beeindruckend. Beeindruckend sind auch die Künstler selber, die eine wahnsinnige Leistung bringen. Die Konzentration auf das Fahren, die Choreografie und dann auch noch perfekt singen. Ganz großes Tennis! Am Schluss gab es stehende Ovationen, das Publikum war begeistert und wir auch.

Am Silvestermorgen haben wir dann ein ausgiebiges Frühstück auf dem Zimmer genossen und haben uns dann in aller Ruhe - wieder bei strahlendem Sonnenschein - auf den Rückweg nach Köln gemacht. Die Fahrt über die A 1 war sehr entspannt, so dass wir in Rekordzeit wieder in der Heimatstadt gelandet sind. Und dann der Systemcrash. Schade das.

Dafür haben wir den Silvesterabend gemütlich mit einem leckeren Fondue eröffnet und den Jahreswechsel mit dem traditionellen Champagner begossen. Es war eisig kalt und leider etwas neblig, aber das Feuerwerk war sehr schön.

Gleich werden wir, durchgefroren und gierig nach Entspannung, die finnische Saunalandschaft in unserem Haus aufsuchen und uns einen schönen Nachmittag der Ruhe gönnen. Der Tag morgen wird stressig genug, dafür müssen wir Kraft tanken. Ich bin sehr gespannt, denn die hauseigene Saunalandschaft haben wir bisher noch gar nicht ausprobiert.

So holprig wie das Jahr begonnen hat, kann es nur ein Wahnsinnsjahr werden. Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs ein glückliches und vor allem gesundes neues Jahr!

Dienstag, Dezember 30, 2008

Zwischen den Jahren... 2008

Zur Weihnachtszeit gehört, neben den obligatorischen Dingen wie Weihnachtsbaum, Festtagsbraten und Geschenken, auch die wunderbare Zeit "zwischen den Jahren". Technisch betrachtet ist der Ausdruck natürlich Blödsinn, denn de facto ist immer noch 2008. Dennoch beschreibt der Ausdruck sehr gut, wie sich diese Zeit anfühlt. Irgendwie ist das alte Jahr um, das neue aber noch nicht so richtig da. Eine sehr schöne, zwanglose Zeit. Mein Schatz und ich haben die Zeit schon sehr intensiv genutzt für einen ausgiebigen Spaziergang am Rhein, ein schönes Frühstück in Henry`s Coffeshop, schöne DVD-Abende mit allen Teilen von "Der Herr der Ringe" (wann hat man schon die Zeit, sich die Filme in Ruhe anzusehen?) und eine Tour durch ein paar sehr schöne Kölner Kirchen. Mit DER "Kirche" haben wir zwar nichts am Hut, aber diese alten Gemäuer haben eine ganz besondere Atmosphäre, die besonders zur Weihnachtszeit einfach sehr schön ist. Schade war nur, dass die Kölner Synagoge nicht so ohne weiteres für Besucher offen steht. Es wäre bestimmt sehr interessant gewesen, sich das Bauwerk von innen anzusehen und etwas mehr über die jüdische Religion zu erfahren. Vielleicht klappt das ja irgendwann in der Zukunft. Heute freue ich mich auf ein ganz besonderes Geschenk, das sich mein Schatz für mich ausgedacht hat. Aber das größte Geschenk, dass man überhaupt bekommen kann, habe ich schon: Meine wunderbare, beste Ehefrau auf der ganze Welt, meinen Schatz! Ich liebe Dich!

Dienstag, Dezember 23, 2008

Ich zeig euch den Vogel

Stolz wie Oskar...

...oder Oscar?
Ich habe es in einem anderen Beitrag schon angedeutet: Ich bin sehr stolz auf meinen Schatz und unser Hörspiel Cungerlan.

Bald ist es soweit, ab dem 9. März 2009 kann man Cungerlan im Laden kaufen. Gelistet ist das Hörspiel aber schon bei Amazon, siehe auch hier.

Es war viel Arbeit, viel Stress. Es gab sehr viele schöne und auch witzige Momente, die Cungerlan zu etwas Besonderem machen. Ich freue mich und bin unheimlich gespannt, was noch alles auf uns zukommt. :o)

Sonntag, Dezember 21, 2008

Weihnachtscookies

Ich muss ja zugeben, dass ich ein Backmuffel bin. Ich blühe z.B. auch nicht auf, wenn ich für 12 Personen kochen soll (nicht, dass das schon mal vorgekommen ist). Aber ich koche sehr gerne mit meinem Schatz und mich allein, probiere neue Sachen aus und erweitere auch gerne meinen Kochhorizont.

Warum ich das schreibe? Seit letztem Jahr möchten wir gerne Weihnachtsplätzchen backen. In der alten Küche ging das so nicht, kein Platz und überhaupt. Jetzt haben wir unsere Einbauküche, viel Platz und daher war heute der Tag, um Weihnachtsplätzchen zu backen.

Das erste Rezept erschien mir zu umständlich. Einen Mürbeteig auf der Arbeitsfläche zubereiten? Nee, das wollte ich nicht. Also haben wir im Internet auf der genialen Seite von Chefkoch ein einfaches und doch wohl auch schmackhaftes Rezept gefunden: Chocolate Chip Cookies. Die müssen jetzt nur noch auskühlen und kommen dann fein in unsere Weihnachtsdose. Wenn sie so schmecken, wie sie aussehen, werden sie nicht lange überleben. :o)

So sehen sie übrigens aus:

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Nur so

Ich sitze hier, meine Haare trocknen an und warten darauf, gefönt zu werden. Frank ist kurz unterwegs und es ist eine himmlische Ruhe hier. Das liegt aber nicht daran, dass Frank unterwegs ist. ;o)

Die Pakete sind verschickt, die Karten geschrieben und warten darauf, morgen auf den Weg gebracht zu werden. Der Baum blinkt bunt und fein, die Geschenke sind aufgestellt. Schöne Weihnachtszeit!

Im Büro kehrt so langsam Ruhe ein, alles macht sich bereit für die schöne Zeit, die noch kommt. Ich bin sehr froh, wenn morgen das Wochenende beginnt. Es war doch sehr hektisch in letzter Zeit.

Cungerlan ist soweit. Die CDs sind im Presswerk, die Pressearbeit hat begonnen und schon bald kann man unser Projekt im Laden kaufen. Ich bin sehr stolz auf Frank und auf dieses Projekt. Außerdem bin ich sehr sehr neugierig, wie sich alles entwickelt. Es stehen uns noch spannende Tage in Haus!

Jetzt wird es langsam Zeit, sich zurückzulehnen und durchzuatmen.

Donnerstag, Dezember 11, 2008

Mein Restaurant

Sie sind raus. Schade, sehr schade. Kay und Bita fand ich super süß und der Copa Room gefiel mir von allen Restaurants am besten. Der Umgang miteinander und auch in Richtung Mitkandidaten war freundschaftlich und fair. Das hat mir sehr gut gefallen. Im Gegensatz zu den anderen Teams.

Frank und ich hatten uns vorgenommen, im Copa Room Essen zu gehen, wenn der ganze Rummel vorbei ist und der Copa Room das Rennen gemacht hat. Das geht nun leider nicht mehr. Ich hoffe, dass die beiden weitermachen und wir an anderer Stelle dann unser Vorhaben in die Tat umsetzen können.

Arroganz hat gewonnen. So sehe ich das.

Jetzt drücke ich dem Team München die Daumen und hoffe - fies wie ich bin -, dass Hamburg rausfliegt. Also Kölner, ruft für München an, damit Hamburg ´nen Abgang macht!

Sonntag, Dezember 07, 2008

2. Advent

Am 1. Advent haben wir fleißig die Wohnung schön dekoriert und den Baum geschmückt. Nordmann, so heißt unser Baum, macht sich gut:



Einen schönen 2. Advent für alle Leser.

Sonntag, November 30, 2008

Selbstgemachter Adventskranz...

...und das entsprechende Rüstzeug. :o)


1. Advent

Passend zum 1. Advent hat es diese Nacht in Köln geschneit. Von hier oben sieht die Stadt aus, wie mit Puderzucker bestäubt. Wunderschön. Der Schnee passt zu meiner Weihnachtsstimmung und dazu, dass wir heute unseren Adventskranz basteln, den Weihnachtsbaum aufstellen und schmücken und außerdem noch Weihnachtskarten schreiben und Weihnachtspakete verpacken werden. Alles schön gemütlich nach einem ausgiebigen Frühstück. Ich freue mich darauf.

Ich liebe Weihnachten. Das habe ich sicher mehrfach in den vergangenen Beiträgen zum Jahresende vergangener Tage erwähnt. Es ist schön, wenn man am Ende des Jahres etwas zur Ruhe kommt, mal einen Gang runterschaltet und sich auf die wirklich wichtigen Dinge besinnt. Ich finde es wunderschön für Freunde und Familie schöne Geschenke auszusuchen, Karten zu schreiben. Ich finde es wunderschön, zusammen mit meinem Schatz zu überlegen, was wir zu Weihnachten zusammen kochen wollen. Obwohl es gestern recht stressig war, habe ich es genossen, die letzten Kleinigkeiten für den Nikolausteller zu kaufen und auf die Jagd nach einem frischen Adventskranz zu gehen. Das war nämlich schwieriger, als gedacht. Aber wir haben ihn gefunden. Wenn alles fertig ist, gibt es sicher ein Foto. :o)

Die vergangenen Monate waren sehr geschäftig. Man muss wirklich aufpassen, dass man auch die kleinen Dinge im Leben nicht übersieht und würdigt. Mit das Schönste (neben der Liebe und dem Leben mit meiner großen Liebe) war, dass ich meine Freundin aus Jugendtagen wiedergefunden habe. Über das Internet. Und dass wir dieses Jahr genutzt haben, die fehlenden 14 Jahre aufzuholen und unsere enge Freundschaft zu vertiefen und zu pflegen, als gäbe es die 14 Jahre nicht, die wir uns aus den Augen verloren hatten. In diesem Jahr ist viel passiert und ich bin sehr glücklich. Ich freue mich schon auf die Dinge, die im nächsten Jahr weitergeführt werden und ich freue mich, dass ich weiterhin gesund geblieben bin. Ich vermisse meinen Bruder, der einfach nicht über seinen Schatten springen kann. Die schönen und die weniger schönen Dinge gehören zum Leben und würzen es. So lange die schönen Dinge überwiegen, bin ich zufrieden.

Ich wünsche allen Lesern einen zauberhaften, gemütlichen, stimmungsvollen 1. Advent.

Mittwoch, November 05, 2008

Barack Obama

Die Wahl des amerikanischen Präsidenten habe ich mit Spannung erwartet. Gerne hätte ich Hillary Clinton als Präsidentschaftskandidatin gesehen. Eine hochgebildete Frau an der Spitze der USA, das wäre auch toll gewesen. Das Rennen bei den Demokraten hat Barack Obama gemacht und ich kann die USA zu ihrer Wahl nur beglückwünschen, ich habe ihm die Daumen gedrückt.

Nach 8 Jahren Bush-Regierung hat die USA einen besseren Präsidenten verdient. Jung, dynamisch, der die Hoffnung auf Veränderung weckt. Ich erwarte von Barack Obama jedenfalls mehr Mut zur Veränderung als von McCain. Die amerikanischen Wähler offensichtlich auch.

Der amerikanische Präsident ist doch auch wichtig für die Weltpolitik, die Wahl geht eigentlich uns alle an. Dabei war es faszinierend, den Wahlkampf in den USA zu beobachten, so völlig fremd von dem Wahlkampf, den unsere Politiker führen.

Allein die Tatsache, welche Menschenmassen ein Senator aus den USA - ein Präsidentschaftskandidat - in Berlin mobilisieren konnte, spricht für sich. Welcher deutsche Politiker bringt das zustande? Welcher gegenwärtige Politiker hat noch das Charisma? Mir fällt leider niemand ein.

Deutschland ist nicht die USA, das ist ja auch gut so. Jedes Land hat seine Identität, aber in manchen Dingen kann man ja voneinander lernen. Die deutschen Politiker jedenfalls können sich hier mal ein wenig abschauen. Wie dröge und langweilig sie wirken.

Jetzt muss die Zeit zeigen, welche Versprechen Barack Obama einlösen kann und wird. Die Zeit wird zeigen, wie sich die USA entwickelt. Ich hoffe auf eine gute Amtszeit und wünsche mir, dass die düstere Prophezeiung meines Zahnarztes nicht eintrifft, nämlich dass Obama seine Amtszeit nicht überleben wird. Denn ein schwarzer Präsident der USA ist sicher eine Herausforderung für manchen amerikanischen Zeitgenossen.

Hier ein netter Link zum Kölner Stadt-Anzeiger mit einer Bildershow der zehn miesesten Präsidenten.

Dienstag, Oktober 21, 2008

Frust

Wieso ist in der Theorie immer alles so einfach und in der Praxis nicht?

Der Küchenaufbau: Neverending Story. Zumindest beschleicht mich dieses Gefühl. Seit gestern werkelt unser guter Mensch in der Küche rum und sie ist immer noch nicht fertig. Der Kühlschrank kann auch nicht eingebaut werden, weil das Einbausystem "Setmo Quick" unbekannt ist. Aber es soll ja so einfach sein. Aus der Aufbauanleitung wird man auch nicht so richtig schlau. Wofür haben wir eigentlich einen Fachmann für Küchenaufbau angeheuert, der nicht weiß, wie man die Sachen einbaut?

Ansonsten wird die Küche sicher sehr schön. Der Boden ist toll und auch die Arbeitsplatte, der Herd und die Spüle. Es sieht so aus, als würde zumindest heute der Rest der Küche fertig, bis auf den Kühlschrank. Derzeit sieht es hier aus wie auf einem Schlachtfeld. Jeder, der mich kennt wird wissen, dass es mir damit gar nicht gut geht. Diese Unordnung nervt mich gewaltig. Ich hab keine Ruhe, mein Bein tut weh und ich sitze hier rum und kann nichts Produktives beitragen. Frank ist auf Dreharbeiten und muss selber dort mit Unwägbarkeiten (z.B. das be... Wetter heute) kämpfen. Morgen ist die OP und ich hatte gehofft, dass ich heute schon die Küche hätte nutzen können. Ein Jammer...

Ich weiß schon, warum ich nie auf die Idee kommen würde, mir ein eigenes Haus zu bauen. All das, was wir jetzt nur mit der Küche haben, hätten wir dort sicher potenziert. Nein danke!

Drei Kreuze mache ich, wenn alles steht und schön ist und hier endlich Ruhe einkehrt!

Montag, Oktober 20, 2008

Zwischendurch

Es geht stressig weiter. Man hat kaum Zeit zum Luft holen: Aufträge müssen erledigt werden, Dreharbeiten müssen bewältigt werden (das macht ja auch Spaß), der Kücheneinbau ist in vollem Gange, die zweite OP steht übermorgen an. Die erste OP habe ich eigentlich gut überstanden. Ich bin wirklich froh, wenn es etwas ruhiger wird im Muffland.

Die erste OP verlief gut. Die Ärzte und Schwestern waren unheimlich nett, die Narkose habe ich ohne weitere Nachwirkungen gut verpackt und ich war auch schnell wieder munter. Einzig der Kompressionsstrumpf nervt wirklich. Gut, dass kein Sommer mehr ist, ich würde sonst wohl die Wände hochgehen. Das Bein sieht gut aus und leuchtet in schillernden Farben. Ein echter Körperschmuck... Das Bein piesackt mich immer noch, aber auch das geht vorbei. Übermorgen muss ich noch einmal auf den Tisch und dann ist diese Sache auch ausgestanden. Was in den letzten zwei Jahren an mir herumgeschnippelt wurde ist schon erstaunlich.

Im November wird es noch einmal "spannend", wenn die Krebsnachsorge und die Entnahme weiterer Muttermale anstehen. Aber auch das geht vorbei und ist mittlerweile schon so etwas wie Routine. Davon darf man sich einfach nicht beeindrucken lassen.

Was mich wirklich aufbaut ist der Kücheneinbau. Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal so über eine vernünftige Küche freuen würde. Aber es ist so. Ich freue mich wie eine Schneekönigin. Mit das Schönste daran ist, dass wir es nicht selber machen (müssen).

Gleich ist aber erstmal Feierabend, morgen gehts dann munter weiter. Außerdem ist heute ein wunderschöner sonniger Tag und jetzt im Moment leuchtet das Sonnenlicht golden über der herbstlichen Farbenpracht hier in Köln. Es ist einfach alles wunderbar!

Sonntag, Oktober 05, 2008

Endspurt

In den letzten Monaten des Jahres wird es immer etwas hektisch. Anstehende Aufträge wollen noch erledigt werden, die Küche wartet noch darauf, fertig zu werden, bei mir stehen zwei OP-Termine an. Im November ist der zweite Krebsnachsorgetermin für dieses Jahr fällig. Dann habe ich wieder ein halbes Jahr Ruhe und wir können uns auf die Vorweihnachtszeit freuen. Aber jetzt gibt es noch jede Menge zu tun.

Das ist schön. Ich freue mich schon auf die ruhigeren Zeiten zum Ende des Jahres hin. Ich freue mich - wie jedes Jahr - auf Weihnachten und Silvester. Das ist die Zeit in der man ein wenig inne halten und das Jahr reflektieren kann. Die "dunkle" Jahreszeit ist für mich Kuschelzeit. Gemütlich aufs Sofa fläzen, Kerzenlicht, beide warm eingemummelt unter der flauschigen Decke, die Katzen immer dabei.

Ich freue mich jetzt schon darauf, die Wohnung weihnachtlich zu dekorieren, nach Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten, Karten zu kaufen und zu schreiben, Geschenke einzupacken. Ich freue mich darauf, dass wir auf dem Soester Weihnachtsmarkt wieder Honigpunsch trinken werden, ich freue mich aufs Schmücken vom Weihnachtsbaum.

Hier noch ein schönes Bild von unserem Bakon aus. Das Morgenrot über Köln. Einfach wunderschön: