Samstag, Juni 26, 2010

Michael Jackson - Ruhe in Frieden


Michael Jackson - Billie jean von Clipfish



Wenn jeder Mensch nur 1% von dem erreichen würde, was Michael Jackson vollbracht hat, dann wäre die Welt wahrhaft geheilt. Das ist vielleicht nur ein Traum, aber ohne Träume, ohne Visionen von einer besseren und gerechteren Welt ist ein Mensch tot.

Michael Jackson ist nicht tot. Er wird leben. In den Herzen seiner Fans. Für immer.

Montag, Juni 14, 2010

Fairplay für Israel



FAIRPLAY FÜR ISRAEL, unter diesem Motto stand die Kundgebung am 13. Juni 2010 in Köln. Eingeladen hatte die Synagogengemeinde Köln. Anlass war die einseitige Berichterstattung und Vorverurteilung Israels in den Massenmedien nach dem Stoppen des sogenannten "Free Gaza Friedenskonvois" am 31. Mai 2010 durch die Israelische Marine.

Nach Angaben von neutralen Stellen haben zwischen 700 und 1500 Teilnehmer ihre Solidarität für Israel vor dem Kölner Dom und dem anschließenden Zug durch die Kölner Innenstadt bekundet. Einer davon war ich.

Es gab etwa 60 Gegendemonstranten, die aber von der Polizei strikt von den Pro-Israelischen Demonstranten getrennt wurden.

Die gesamte Veranstaltung verlief von Seiten der Veranstalter und Teilnehmer sehr friedlich. Zentrale Forderungen waren u.a. "Israel hat das Recht auf Selbstverteidigung" und "Befreit Gaza von der Hamas". Es wurde darauf hingewiesen, dass Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten ist, umgeben von Staaten, die alle mehr oder weniger vorhaben "Israel von der Landkarte zu fegen". Wer sich ein wenig mit der Region und ihrer Geschichte beschäftigt, wird feststellen, dass dies nicht nur rhetorische Redewendungen sind.

Israel braucht Freunde. In der Welt. Hier in Deutschland. Freunde sind selbstverständlich nicht nur da, um zu Allem "Ja und Amen" zu sagen. Gerade Freunde müssen berechtigte Kritik äußern und den Freund auch mal in seine Schranken weisen, wenn es geboten scheint.

Aber zu allererst müssen Freunde da sein, wenn sie gebraucht werden.

Samstag, Juni 05, 2010

Wangerooge



Meinen 41. Geburtstag haben wir mit einem verlängerten Wochenende auf Wangerooge gefeiert. Gebucht wurde ein Kuscheldoppelzimmer im Hotel Villa im Park. Leckerer Sekt und Cremant wurde eingepackt und dann ging es los. Wir haben uns ewig auf die Zeit auf der Insel und am Meer gefreut.

Wangerooge ist autofrei und das ist sehr schön. Das Dorf selber ist schnuckelig und die Insel-Architektur nicht so vom modernen Beton der 70er Jahre beeinflusst, wie das auf anderen Inseln der Fall ist. Man hat natürlich allerlei Kneipen, Cafés, Bistros und Restaurants. Die Auswahl ist wirklich groß. Die Insel selber ist wunderschön: Dünenlandschaften, soweit das Auge reicht, viel Natur und Naturschutzflächen. Man kann die Insel zu Fuß an einem Tag umrunden. Das haben wir am ersten Tag nicht ganz geschafft, da es ganz fein genieselt hat und wir nach der Hälfte ziemlich durchnässt waren. Die zweite Hälfte haben wir uns dann für den nächsten Tag vorgenommen.

Wir hatten Glück mit dem Wetter. Der erste und der letzte Tag waren die schönsten mit strahlendem Sonnenschein. Es ist wirklich wunderbar, wenn man den Strand entlang läuft, das Meer rauschen hört und in der Ferne die ganzen dicken Pötte vorbeiziehen. Wir haben die Zeit sehr genossen und es uns gut gehen lassen.

Unser Zimmer war wirklich kuschlig, mit einem Himmelbett, weißen Holzmöbeln und blauen Sesseln. Das Bad war sehr geräumig und modern. Es gab auch einen Flat-TV auf dem Zimmer und wir hatten eine Aussicht auf den Kurpark hinaus. Einfach toll, wenn man morgens nur vom Gezwitscher der Vögel geweckt wird. Das Nachbarhaus war ganz klein und irgendwie verwunschen und die Bewohnerin (das muss ganz einfach eine Frau sein) hat überall Futterschalen für Vögel im Vorgarten aufgestellt. Es war niedlich, die Vögel zu beobachten. Die Vögel (Spatzen, Sperlinge) waren ohnehin sehr zutraulich.

Das Hotel, eine alte Villa, war sehr schön gelegen. Leider war das Frühstücksbuffett nicht so wirklich toll, so dass wir öfter im Dorf gefrühstückt haben. Aber da sind wir von Köln und anderen Hotels wohl doch zu sehr verwöhnt.

Klasse war, dass das Hotel unsere Sekt- und Cremant-Flaschen gekühlt hat und wir morgens sogar einen Kaffee aufs Zimmer bekommen haben. Morgens müssen wir einfach unseren Kaffee haben, geht nicht anders.

Im Sommer würde ich keine der Nordseeinseln besuchen, da es zu voll wird. Das hat man am Sonntag gesehen, als die ganzen Tagesausflügler mit der Fähre angekommen sind. Auch würden wir wohl keine 2 Wochen auf einer einzigen Insel verbringen. Aber man kann sich ja ein Ferienhaus auf dem Festland mieten und dann die Inseln besuchen. Das ist ideal. Einer meiner Arbeitskollegen gab mir den Tipp, es mit der Insel Juist zu probieren, denn aufgrund der Tide kommen dort keine Tagesausflügler hin. So hat man doch die Ruhe und Einsamkeit, die man sucht.

Wangerooge ist eine sehr schöne Insel und wir haben die Zeit dort sehr genossen. Die nächsten Inseln, die wir dann noch besuchen werden sind Langeoog, Juist und Baltrum. Aber wohl erst nächstes Jahr. Jetzt steht erstmal Island an.

Sonntag, Mai 30, 2010

Gewonnen!

War das ein Durchmarsch. Atemberaubend! Schon lange hat es das nicht mehr gegeben, dass wir so viele Punkte einfahren konnten. Das Voting war einfach nur spannend.

Meine Favoriten waren:

  • Deutschland
  • Türkei
  • Ukraine
Die unsäglichen und entlarvenden Balladen gefielen mir überhaupt nicht, bis auf das Lied von Georgien vielleicht. Walküren in Abendrobe, Haare flattern im Wind, Feuerwerk hier, Schmetterlingsflügel da. Genüssliches Grauen, kann ich nur sagen. Wir haben es genossen.

Der Grand Prix war in meinen Augen wesentlich besser, als die in den vergangenen Jahren. Jetzt bin ich mal gespannt, wo wir ihn 2011 ausrichten werden.

Ich hoffe für Lena, dass sie ihre frische und unbekümmerte Art behält. Sie hat es ihren Kritikern doch richtig schön gezeigt. Gratulation!

Samstag, Mai 29, 2010

Grand Prix de la Chanson und so weiter...

Der Sekt ist kalt gestellt, die Käsehäppchen warten darauf, serviert zu werden. Es ist Grand Prix Zeit.

Seit meiner Kindheit sehe ich den Grand Prix. Angenehme Erinnerungen verbinde ich damit. Viele schöne Lieder. Nicht unbedingt immer von Deutschland und auch nicht unbedingt in der jüngsten Vergangenheit.

Dennoch habe ich mir diese Veranstaltung immer gerne angeschaut und werde es auch dieses Jahr wieder tun.

Da Stefan Raab ja ein glückliches Händchen in Sachen Grand Prix bewiesen hat, rechne ich mir für Lena Chancen aus. Gut, hier hat ja das Publikum entschieden. Eine gute Wahl, wie ich finde. Sicher wird das gute Mädchen derzeit in den Medien "abgenudelt", aber ich finde sie erfrischend und ich finde, dass sie Deutschland mit Humor und Leichtigkeit bei diesem Contest repräsentiert. Eine schöne Mischung, die uns hierzulande ja nun nicht gerade nachgesagt wird.

Man mag von Lena halten, was man will, aber ihr Lied ist ein Ohrwurm und als deutscher Beitrag ziemlich ungewöhnlich. Wenn man mal Revue passieren lässt, womit wir uns in den vergangenen Jahren blamiert haben, kann man sich doch auf den heutigen Abend freuen. Endlich mal keine peinliche Pseudo-Countryband, keine DSDS-Teilnehmerin, kein singender Pumuckel und auch keine unsägliche Schlagerschnulze.

Außerdem wird Hape Kerkeling die Punkte aus Deutschland verkünden. Ob er es mit einem Alter Ego macht oder "nur" Hape pur?

Ich freue mich schon auf den Abend und drücke Lena die Daumen. Prost!

Sonntag, Mai 23, 2010

Wir hatten...



...einen schönen Abend. :o)

Biergarten und Balkonsaison hat angefangen. Wir freuen uns darauf.

Freitag, Mai 14, 2010

Wieder online

Da freut man sich riesig, das verlängerte Geburtstagswochenende auf Wangerooge zu verbringen und einen Tag vor der Abreise raucht der Internet-Rechner ab. In so kurzer Zeit kann man sowieso keine vernünftigen Taten leisten, so haben wir uns die Neueinrichtung des Rechners als Leckerchen nach dem Kurzurlaub aufgespart.

Zwar ist das mit sehr viel Arbeit und Zeit verbunden, wirklich ärgerlich ist aber, dass die .pst-Datei beschädigt ist und wiederhergestellt werden muss. Die Daten sind wichtig, viele Projekt-Emails und auch privater Mailverkehr dürfen einfach nicht verloren gehen.

Hier hat sich eine Datenrettungsfirma aus Köln bewährt. Der geneigte Leser wird sich evtl. schwach erinnern, dass wir einen solchen Vorfall schon einmal hatten. Also wird die beschädigte Datei (hoffentlich) wieder hergestellt und alles ist gut.

Positiver Nebeneffekt: Wir haben jetzt (endlich) einen neuen Laptop. Der ist unverzichtbar, wenn der Internet-PC abraucht und man aber dringend online sein muss. Ich bin ganz begeistert von dem Ding und sehr froh, dass das alte Schätzchen nun in seinen wohlverdienten Ruhestand gehen kann.

Ach ja, der Geburtstag auf Wangerooge war sehr sehr schön, aber davon erzähle ich in einem anderen Beitrag.

Montag, April 26, 2010

Eine wunderschöne Ballonfahrt



Bei schönstem Wetter haben wir eine Ballonfahrt gemacht. Frank hatte sie mir zu Weihnachten geschenkt und nach einigen Terminverschiebungen war es dann am Samstag endlich soweit.

Im Vorfeld habe ich schon überlegt, wie es wohl für mich sein würde, denn ich leide unter Höhenangst. Die war aber kurz nach dem Start verflogen, denn Ballonfahren ist sehr sanft und ruhig. Traumhaft.

Treffpunkt war am frühen Abend der Butzweiler Hof. Dort haben wir unseren Piloten, Wim van den Bogaard, kennengelernt. Er hat dann Frank und mich sowie noch drei weitere Mitfahrer eingeladen und wir sind zum Startpunkt Decksteiner Weiher gefahren. Hier haben vor allem die Männer tatkräftig beim Aufbau des Ballons mitgeholfen. Wenn man genau hinschaut, sieht man Frank auf dem ersten Foto.

Nachdem der Ballon mit heißer Luft gefüllt war, konnten wir einsteigen. Da hatte ich doch ganz schön Fracksausen. Aber dann stiegen wir über die Baumgrenze hinweg in die Höhe und das wunderschöne Panorama von Köln hat die Angst vergessen lassen. Später habe ich erfahren, dass wir bis zu 400 Meter hoch gefahren sind. Mir kam es allerdings höher vor.

Das Verfolgerfahrzeug hatte uns immer im Blick und so haben wir uns vom Wind treiben lassen Richtung Rhein-Erft-Kreis. Wir haben den Otto-Maigler-See überflogen, einige Autobahnen, Knapsack und diverse Wohnsiedlungen und unbekannte Ortschaften. Der Pilot flog mal höher, mal tiefer, so dass wir die Ballonfahrt wirklich genießen konnten. Da solch ein Ballon immer noch etwas Besonderes ist, wurde unsere Fahrt vom Boden aus aufmerksam verfolgt und viele haben gewunken (wir natürlich auch). Wir konnten uns gar nicht satt sehen an der Landschaft.

Glücklicherweise hatte ich vor der Fahrt noch schnell nachgeschaut, wie man sich bei einer solchen Fahrt am besten anzieht. Da die Lufttemperatur nicht höher ist als die Bodentemperatur, war es unnötig einen Pullover oder gar eine Jacke anzuziehen. Es waren wohl um die 23 Grad am Samstag in Köln, da reichte auch das T-Shirt. Außerdem wurde es ab und zu sehr warm, wenn heiße Luft in den Ballon gepustet wurde. Feste und flache Schuhe sollte man tragen, da man ja nie weiß, wo man letztlich landet. Ich hatte meine Trekkingschuhe an und die Wahl war gut.

Nachdem wir rund eine Stunde über die Landschaft geschwebt sind, kam der Zeitpunkt für die Landung. Ich muss sagen, dass mir die Ballonfahrt wesentlich länger vorkam.

Der Pilot hat also den Landevorgang eingeleitet und wir sind doch etwas ruppig zu Boden gekommen. Das hat allerdings wirklich Spaß gemacht und ernstlich weh getan habe ich mir nicht. Nach der Landung haben wir gemeinsam den Ballon zusammengefaltet und dann kam auch schon das Verfolgerfahrzeug. So wurde ganz geschwind der Ballon samt Korb im Hänger verstaut und die Ballonfahrer-Taufe stand an.

Sektkühler und -gläser wurden aufgebaut, der Pilot schrieb während dessen die Urkunden. Sodann hielt er eine launige Rede, wir auf Knien. Dann wurden die Mitfahrer einzeln angesprochen, eine Strähne vom Haupthaar mit einem Feuerzeug angezündet und mit Sekt getauft. Anschließend durfte man seine Urkunde in Empfang nehmen. Von der Feuertaufe sieht man übrigens hinterher nichts.

Im Anschluss wurden wir zum Treffpunkt Butzweiler Hof zurückgefahren. Um ca. 22.30 Uhr waren wir zu Hause. Den Abend haben wir noch mit einem schönen Sekt ausklingen lassen.

Das war wirklich ein wunderbarer, lustiger Tag und ich bin mir sicher, dass Frank und ich wieder Ballonfahren werden.

Mal ganz unverblümt empfehle ich das Unternehmen unseres Piloten, der seine Sache wirklich toll gemacht hat: Die Cologne Airship Company & Bogaard Ballooning.

Ach ja, hier das Ballonfahrer-Diplom. Wer es nicht lesen kann: Man möge mich nun mit "Luftprinzessin Claudia - mutige Windsbraut am Himmel über Liblar" ansprechen...

Donnerstag, April 15, 2010

Star Wars - Hamburg - Helgoland

Vor ein paar Tagen sind wir aus Hamburg zurückgekommen. Anlass der Reise war das Star Wars Konzert in der Color Line Arena. Daraus haben wir dann ein verlängertes Wochenende mit einem eintägigen Aufenthalt auf Helgoland gemacht.

Frank ist wohl der größte Star Wars Fan (und Kenner) überhaupt. Allerdings bin ich auch ein großer Fan. Es kursierten schon lange Zeit Gerüchte, dass es auch in Deutschland Star Wars Konzerte geben wird. Nur wann und wo, war lange nicht klar. Zunächst wurde das Konzert in Hamburg bekannt gegeben. Wir haben uns natürlich direkt Karten gesichert. Anschließend fanden wir heraus, dass eine Woche vorher in Oberhausen ebenfalls ein Konzert stattfinden würde. Nun, da sind wir natürlich auch hingefahren. Ich bin froh, dass wir uns beide Konzerte angesehen haben und ich kann sagen, es war beide Male ein tolles Erlebnis. Die Musik, die Filmausschnitte, Anthony Daniels, alles war großartig. Nur die Stimmung, die war in Hamburg weitaus besser. Es war einfach grandios. Welcher Fan möchte nicht einmal im Leben die wunderbare Filmmusik von John Williams live erleben?



Da Hamburg in meinen Augen eine der schönsten Städte in Deutschland ist, lag es nahe, das Konzert mit einem längeren Aufenthalt zu verbinden. Ich war schon in Hamburg, aber das ist nun auch schon einige Zeit her. Also haben wir schöne Zimmer im Mercure und im Holiday Inn gebucht (eine Verlängerungsnacht im Mercure war leider nicht möglich) und haben das Flair der Stadt genossen.

Zunächst haben wir einen Bummel über die Landungsbrücken gemacht. Wir hatten schönstes Wetter und ein wenig Wartezeit, bis unsere große Hafenrundfahrt per Schiff losgehen konnte. Die 2-stündige Rundfahrt war schön und sehr kurzweilig. Vorbei an riesigen Containerschiffen und Luxusjachten (hier wieder von Herrn Abramowitsch - wie schon in Bremerhaven) ging es auch durch die Speicherstadt. Anschließend ging es noch mit dem Doppeldeckerbus auf eine Stadtrundfahrt. So erschließt sich einem die Stadt noch am besten.



Nach der Rundfahrt haben wir noch einen langen Spaziergang durch die Speicherstadt gemacht, die wirklich wunderschön und faszinierend ist. Es ist wirklich wahnsinnig, wie die neue Hafen City ausgebaut wird. Wenn das alles mal fertig ist, wird das sicher alles sehr schön werden. Man kann es jetzt schon erahnen.



Einen kleinen Zwischenstopp haben wir in der Kaffeerösterei eingelegt. Allerdings nicht, um dort Kaffee zu trinken, sondern uns mit schönen Kaffeesorten für zu Hause einzudecken. Es gibt unzählige wunderbare Kaffeesorten, wir haben uns für Indonesien, Malawi, Peru und die Caféhaus-Mischung entschieden. Indonesien haben wir sofort ausprobiert und ich kann sagen, dass das wirklich ein Kaffeegenuss ist.

Der nächste Tag war für Helgoland reserviert. Hier von Köln aus hatte ich schon Plätze im Halunder-Jet, einem schnellen Katamaran, reserviert. Natürlich in der Comfort-Klasse. Auf der Hinfahrt hatten wir Plätze in der ersten Reihe, mit einem schönen Ausblick. Vorbei am Hafen, dem Nobelviertel Blankenese, dem wunderschönen Treppenviertel sowie den Atomkraftwerken Brokhaus, Brunsbüttel, haben wir in Wedel und Cuxhaven angelegt, um weitere Fahrgäste aufzunehmen. In Wedel ist ja der berühmte Willkomm-Höft. Hier werden Schiffe ab einer gewissen Größe mit ihrer Nationalhymne begrüßt.



In Cuxhaven lag dann der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" vor Anker. Später haben wir herausgefunden, dass er dort einen Zwischenstopp eingelegt hatte, bevor es weiter zu einem Übungsmanöver ging. Aber es war schon ein toller Anblick.



Von Cuxhaven aus ging es dann aufs offene Meer und manches Mal war ein rauher Seegang zu spüren. Ich liebe das. Wie man auf den Fotos sehen kann, hatten wir traumhaftes Wetter und schon bald hatten wir Helgoland erreicht. Vom Hafen aus haben wir dann eine Inselrundfahrt gemacht und hier muss ich sagen, dass ich von Helgoland doch etwas enttäuscht war. Vieles wirkte heruntergekommen bzw. vernachlässigt. Das ist sicher so, weil Helgoland kein Geld hat, um die ganzen Anlagen in Schuss zu halten. Ich hatte mir Helgoland anders vorgestellt. Die Insel ist sehr klein und nicht so von Dünen und Strand umgeben, wie man es bei einer Insel erwartet. Das Unterland hatte ganz nette Gässchen und Oberland auch eine nette Promenade.



Wir sind dann zur Langen Anna marschiert und der Blick auf das Meer war wirklich sehr schön. Dass das Meer sehr sauber ist, konnte man sehen und die Luft war auch wunderbar. Der Insel vorgelagert ist die Düne, der Badestrand von Helgoland. Schade nur, dass sich dort die Landebahn für die kleinen Flugzeuge befindet. Einen Urlaub könnte ich auf Helgoland jedenfalls nicht verbringen. Wir lieben zwar die Einsamkeit, aber das wäre selbst uns zuviel. Natürlich muss man auch die Geschichte Helgolands betrachten und die ist wirklich sehr bewegt. Wenn man in Hamburg ist und Zeit hat, sollte man Helgoland auf jeden Fall besuchen.

Sonntags ging es dann nach einem ausgiebigen Frühstück wieder Richtung Köln und wir sind sehr gut durchgekommen. Das lag sicher auch daran, dass so gut wie keine LKW´s auf der Bahn unterwegs waren. Dennoch werden wir beim nächsten Mal wohl fliegen, da die Fahrt aufgrund der ständigen Baustellen sehr anstrengend und zeitraubend ist.

Das nächste verlängerte Wochenende ist schon in Planung. Diesmal werden wir Wangerooge besuchen und freuen uns schon sehr darauf.

Vulkan(e) auf Island

Der Eyjafjalla brodelt weiter und spuckt Asche aus. Der Katla fängt nun auch mit Aktivitäten an. Ich hoffe nur, dass sich beide Vulkane bis zu unserer Reise beruhigt haben...

Mehr Infos dazu auf Spiegel Online.

Donnerstag, April 01, 2010

Sonntag, März 28, 2010

Island wir kommen


Bild 1: Reykjavik - Bild 2: Gulfoss - Bild 3: Südland / alle Fotos: © www.iceland.de


Für die Urlaubsplanung in diesem Jahr hatten wir ein Auge auf die Lofoten/Norwegen geworfen. Nach diversen Recherchen im Internet erschien uns die Anreise doch etwas komplizierter, so dass wir dieses Reiseziel auf einen späteren Zeitpunkt verschoben haben.

Nun, wo sollte denn die Reise statt dessen hingehen? Schnell kamen wir auf Island. Ebenfalls ein kleiner Traum von uns beiden: Wunderschöne Natur, nicht überlaufen, Ruhe. Was uns natürlich ebenfalls sehr gereizt hat war die Tatsache, dass wir auch in Island eine Wal-Beobachtung machen können. Etwas, das wir schon in Norwegen ins Auge gefasst haben.

So haben wir die Zeit genutzt und unsere zweiwöchige Reise nach Island inklusive Flüge, Mietwagen, Hotel und Ferienhaus gebucht. Wir freuen uns unglaublich auf dieses wunderschöne Land.

Wie es so üblich ist, haben wir uns natürlich per Reiseführer, Reise-DVD und im Internet über Land und Leute informiert und dabei auf interessante Dinge gestoßen, z.B. die Essgewohnheiten der Isländer.

Neben Schafen, Lamm und Geflügel essen die Isländer auch gerne Hákarl, fermentierter Hai, Grönlandhai - um genau zu sein. Zunächst wird der Hai, nachdem er ausgenommen wurde, in ein Kiesbett eingegraben und mit Felsen beschwert. Er wird ziemlich lange in diesem Kiesbett belassen. Anschließend wird er in eine Trockenhütte gehängt, nochmal für zwei bis vier Monate. Das muss sein, da der Hai sonst nicht genießbar ist. Er ist schlicht giftig, da er keine Nieren besitzt und den Harnstoff im Blut anreichert. Durch die o.g. Zubereitung "verflüchtigt" sich der Ammoniak und der Hai wird essbar. Es muss ziemlich stark riechen. Wenn man den Hai serviert bekommt, sieht er aus wie fetter Bauchspeck und soll auch eine ähnliche Konsistenz haben. Das muss man wohl mögen...

Außerdem gehören abgesengte Schafsköpfe und eingelegte Schafshoden ebenfalls zu den Gerichten, die in Island verspeist werden. Auch Papageietaucher werden dort gerne mal serviert. Aber bei allen landestypischen Eigenheiten kann man sich dort auch so ernähren, wie man es gewohnt ist.

Wie man anhand der Fotos sehen kann, ist Island landschaftlich einfach wunderschön und sehr reizvoll. Durch die Nähe zum Polarkreis hat man natürlich tiefere Temperaturen, aber mit der richtigen Kleidung ist alles kein Problem. Toll sind auch die Hot Pots, die heißen Quellen. Wo es erlaubt ist, kann man in diesen natürlichen heißen Quellen baden. Daher sollte man auf seinen Erkundungen auch immer Badesachen und Handtücher dabei haben. Es gibt natürlich noch den größten "Hot Pot", die Blaue Lagune. Sie ist eine Lavasenke und teils mit Salzwasser und teils mit Süßwasser gefüllt. Eigentlich ist sie ein Nebenprodukt eines Geothermalkraftwerks. Hier wird Meerwasser in eine Tiefe von 2 Meter gepumpt und kommt dann mit einer Temperatur von 240 Grad wieder an die Oberfläche. Dort dient es der Stromerzeugung und fließt ins umliegende Lavafeld ab. Nach einer Zeit entstand dann eine Art Salzwassersee mit milchig-blauer Farbe (hervorgerufen durch die Kieselsäure).

Hier in der Blauen Lagune kann man nun in 37 bis 39 Grad warmen Wasser entspannen. Auch darauf freuen wir uns.

Wunderschön sind auch die Wasserfälle in Island. Am ungewöhnlichsten ist wohl der Svartifoss, der aussieht wie Orgelpfeifen.

Bevor wir das Ferienhaus beziehen, verbringen wir einige Tage in der Hauptstadt Reykjavik. Reykjavik hat etwas über 100.000 Einwohner. Ein Drittel aller Isländer leben in Reykjavik. Island ist in etwa so groß wie Bayern und Hessen zusammen. Trotz der geringen Einwohnerzahl ist die Hauptstadt sehr lebendig und quirlig. Es finden viele Festivals statt und die Isländer gehen sehr gerne feiern. Von Donnerstag bis Sonntag ist Reykjavik eine Partymeile. Ein Grund, sich nicht all zu lange dort aufzuhalten, denn wir suchen ja die Ruhe.

In Island liebt man den Kaffee und verbringt seine Zeit in den schönen Cafés, die es in der Hauptstadt zu Hauf geben soll. Etwas, das uns entgegenkommt und wir sind schon sehr neugierig.

Es gibt zahlreiche Museen in Reykjavik, z.B. das Nationalmuseum, das Freilichtmuseum oder das Museum für das kulturelle Erbe Islands. Allerdings gibt es auch eine Kuriosität unter den Museen in Island, nämlich das Phallusmuseum in Húsavík. Hier werden die Penisse sämtlicher auf der Insel vorkommender Säugetiere konserviert ausgestellt.

Interessant wird sicher auch die Hallgrímskirkja sein, eine imposante Kirche in Reykjavik.

All das haben wir zusammengetragen aus Reiseführern, Emails mit dem Reisebüro und Internetrecherchen. Wir sind schon sehr gespannt, wie Island sich darstellt, wenn wir unseren Urlaub dort verbringen und freuen uns schon riesig darauf.

Mittwoch, März 17, 2010

Gorillaz - Stylo

Von Zeit zu Zeit veröffentliche ich hier meine momentanen Lieblingslieder. Derzeit ist es Stylo von den wunderbaren Gorillaz. Neben Jan Delay (Hoffnung) mein Favorit. Ach, ich liebe Bruce Willis...

Samstag, März 13, 2010

Unser 6. Hochzeitstag

   

Nach Möglichkeit versuchen mein Schatz und ich an unserem Hochzeitstag immer etwas Besonderes zu unternehmen. An unserem ersten Hochzeitstag klappte das nicht, da ich mit Hexenschuss ans Bett gefesselt war. In den Jahren danach war das Timing aber immer besser (zum Teil hier im Blog nachzulesen). Diesmal haben wir uns für eine Kuschelübernachtung in einer Luxus Junior-Suite im Victor´s Residenz-Hotel in Saarbrücken entschieden. Das Residenz-Hotel ist im "französischen" Stil erbaut und liegt etwas außerhalb der Stadt am Deutsch-Französischen Park. Die Suite hat ein schönes und sehr bequemes Bett, eine Sitzecke, ein gesondertes WC und ein Bad mit Dusche und Wanne. Die Wanne war richtig schön groß und die haben wir auch ausgiebig mit einem wohlriechenden Badezusatz "Liebeszauber" genutzt. Bildmaterialien zu diesen Aktivitäten werden hier selbstverständlich nicht veröffentlicht. Es macht sehr viel Spaß, wenn man - und sei es auch nur für eine Nacht - aus dem gewohnten Alltagsstress ausbricht und zusammen mit leckerem Cremant und ein paar Knabbereien die Zeit um sich herum vergisst. Es gab in diesem Hotel natürlich Zimmerservice und so haben wir uns am nächsten Morgen das Frühstück servieren lassen. Schön...

Am nächsten Tag haben wir das Gondwana Praehistorium besucht. Auf dieses Museum ist mein Schatz per Zufall aufmerksam geworden, als sie im Internet irgendwas gesucht hatte. Wir sind beide totale Dinofans und immer gern bereit, uns in die "Vergessene Welt" der Urzeitechsen entführen zu lassen. Das Praehistorium ist wirklich sehr gelungen, denn es stellt nicht einfach nur ein paar Dinosaurier aus, sondern bildet auch die jeweilige Umgebung täuschen echt nach; inklusive der entsprechenden Gerüche (!) und Geräusche. Das Ganze hat so fast schon etwas von einem Zoobesuch. Besonders beeindruckend war das 40 (!) Meter lange und 8 (!) Meter hohe Dinoskelett im Eingangsbereich, der Urzeitcanyon, der alle 8 Minuten mit Wasser überflutet wird und natürlich der T-Rex. In diesem Fall ein halbwüchsiger "Halbstarker", der gerade dabei ist, einen anderen Dino zu fressen. Alle Dinos bewegen sich, atmen und bewegen sogar die Augen, was teilweise richtig unheimlich ist. Zu Anfang und am Ende des Rundgangs wird ein Film gezeigt, der zweite sogar in 3D. Das war lustig, da mein Schatz hier richtig zusammengezuckt ist, wenn ein Flugdino scheinbar aus der Leinwand herausgeschossen kam. Demnächst soll noch eine große Halle angebaut werden und dann werden die Riesensaurier (die sich dann ebenfalls bewegen) ausgestellt. So einer, wie anfangs als Skelett zu sehen ist. Das ist bestimmt überwältigend.

Ich kann immer wieder nur staunen und dankbar sein, wie schön das Leben mit meinem Schatz ist. Wir finden die selben Dinge interessant, sehen die selben Filme gern (einzige Ausnahme: "Flash Gordon", den mag sie nicht so) und passen auch sonst in jeder Hinsicht perfekt zusammen. Ich freue mich schon auf unseren 7. Hochzeitstag!

Mittwoch, März 10, 2010

Wer wird Millionär - bin ich jetzt im Fernsehn?


Frank und ich mögen die Sendung "Wer wird Millionär". Irgendwann haben wir uns in den Newsletter-Verteiler der Produktionsfirma eingetragen und bekommen so regelmäßig spontane Einladungen zu den verschiedensten Sendungen. Wirklich interessant ist aber nur WWM.

So kam es, dass wir nach langer Zeit auch endlich die Möglichkeit erhielten, Karten für WWM zu erhaschen. Die Chance haben wir genutzt und so haben wir am 9. März eine Aufzeichnung von WWM besucht. Alexandra und Uli waren auch dabei und wir waren schon sehr gespannt.

Um die Eintrittskarten (die zugleich auch die Platzkarten sind) zu erhalten, sammelt man sich im Foyer des Studios und zu einem bestimmten Zeitpunkt beginnt die Kartenausgabe. Einfluss auf die Sitzplätze hat man nicht. Aber da Frank sich glücklicherweise sehr früh angestellt hat, haben wir die weltbesten Karten überhaupt erhalten und zufällig genau die, die wir uns gewünscht haben.

Nach der Kartenausgabe kann man sich an der "Bar" erfrischen. Das haben wir getan und mit einem Gläschen Sekt angestoßen. Dann ging es rüber ins gegenüberliegende Studio und wir konnten mal hinter die Kulissen schauen. Nun ist es so, dass ich schon bei einigen TV-Aufzeichnungen war, aber es ist immer wieder ganz spannend, den "Vorhang zu lüpfen". Natürlich ist das Studio kleiner, als es im TV aussieht (es passen rd. 200 Zuschauer rein) und das Fernsehen schluckt viel. Aber die Atmosphäre war toll und als wir realisiert haben, dass wir eigentlich (in unseren Augen) die besten Plätze hatten, haben wir uns riesig gefreut. Es sei so viel verraten: Wer Alexandra und mich kennt, wird uns wohl des öfteren mal im Bild sehen. Und noch so viel: Wir hatten einen guten Blick auf Günther Jauch und den Hinterkopf der Kandidaten...

Günther Jauch ist sehr nett, sehr natürlich und entspannt. Genauso verlief auch die Aufzeichnung. Vorher und nachher wurde noch ein Plausch mit dem Publikum gehalten. Natürlich wurden wir als Publikum auf verschiedene Dinge hingewiesen. Leider konnten Frank und ich beim Publikums-Joker nicht aufstehen (und wir hatten uns das fest vorgenommen), weil wir bei den Antworten nicht so sicher waren, um es gut genug zu begründen für den Kandidaten. Aber das stand ja auch nicht im Vordergrund.

Nach einer Aufzeichnung war alles vorbei. Schade kann ich nur sagen. Sollten wir die Möglichkeit haben, würden wir auch 2 Studioaufzeichnungen buchen. Dieses Mal war das leider nicht möglich. Alexandra und Uli hatten auch viel Spaß und so werden wir die Sendungen jetzt wohl mit anderen Augen sehen.

Ach ja, die gestrige Aufzeichnung wird am Montag, den 15.03.2010 gesendet. :o)

Sonntag, Februar 07, 2010

Köln im Schnee

        

Wie man sehen kann, liegt auch in Köln im Winter mal Schnee. Dass es selbst in der Kölner Bucht so heftig geschneit hat und der Schnee über Tage liegen geblieben ist, ist eher ungewöhnlich. Aber sehr schön. Wir haben natürlich die Gunst der Stunde genutzt und sind im Schnee spazieren gegangen. Köln im Schnee ist einfach wunderschön. Der Schnee bedeckt die eher unschönen Ecken, das ist eine Augenweide.

Köln bereitet sich auf die Karnevalstage vor. Glücklicherweise bekommen wir hier in unserem Stadtteil davon nicht allzu viel mit. Die Jecken sollen feiern und Spaß haben, ich schaue mir das lieber aus der Ferne an. Dummerweise hat das Kölner Verwaltungsgericht die unglückliche Entscheidung getroffen, das Glasverbot an einigen Brennpunkten der Stadt aufzuheben. So wird auch dieses Jahr wieder ein Scherbenmeer auf den Straßen zurückbleiben, von den Verletzten durch Glas mal ganz zu schweigen. Wahrscheinlich stammt der Richter aus dem fernen Westfalen und weiß nicht, wie es im Karneval im Rheinland so zugeht. Anders kann ich mir eine solche Entscheidung nicht erklären. Aber auch die Stadt Köln muss sich fragen lassen, ob ein solches Verbot nicht vorher durch die Juristen der Stadt geprüft wurde. Die ganze Werbeaktion, die sicher viel Geld gekostet hat, ist jedenfalls für die Katz... Hier muss man leider wieder feststellen: Typisch Köln.

Weiberfastnacht jedenfalls machen Frank und ich uns einen schönen Tag. Zuhause.

Dieses Wochenende habe ich damit zugebracht zu überlegen, wo es dieses Jahr in den Urlaub hingehen kann. Frank und ich mögen Skandinavien und hatten Schweden ins Auge gefasst. Aber durch einen Artikel auf Spiegel Online wurde ich auf die Lofoten (Norwegen) aufmerksam. Eine wunderschöne Landschaft, viel Ruhe, der Atlantik und Wale sind die größten Attraktionen.

Zunächst aber freuen wir uns auf unsere kleine Reise anlässlich des 6. Hochzeitstages und die Star Wars Konzerte in Deutschland. Zwischendrin gibt es genug Stress, die Buchmesse in Leipzig steht wieder an und DIE HÖRSPIEL in Hamburg.  Die Sprachaufnahmen zur 2. Staffel von Cungerlan sind inzwischen fertig und weitere Projekte derzeit in der Mache. Mangelnde Beschäftigung gibt es nicht.

Heute jedoch genieße ich den faulen Sonntag mit einem schönen Buch auf dem Sofa.

Samstag, Januar 09, 2010

Dinosaurier Live

Donnerstag waren Frank und ich in der Kölnarena und haben uns Dinosaurier Live - Im Reich der Giganten angeschaut.

Um ein Haar wären wir zu spät dort aufgetaucht, weil wir vorher noch im Mongos Essen waren und ich irgendwie davon ausgegangen bin, dass die Show erst um 20.00 Uhr beginnt. Glücklicherweise haben wir den zweiten Cocktail ausgeschlagen und uns um 18.30 Uhr zu Fuß in Richtung Kölnarena aufgemacht. Wir saßen kaum, als die Ankündigung kam, dass die Show in 5 Minuten beginnt. Puh...

Leider war die Kölnarena nicht ganz ausverkauft. Das war schade. Es waren - wie zu erwarten - viele Familien mit Kindern da. Das hat mir wieder gezeigt, dass sich meine Begeisterung für Kinder in Grenzen hält bzw. die Eltern den Kindern heute wohl gar nichts mehr beibringen, was irgendwie mit einem gewissen Benehmen oder Respekt vor dem Eigentum Anderer zu tun hat. Ich frage mich, was diese Kinder mal ihren Kindern weitergeben, haben sie selbst doch anscheinend nichts gelernt. Aber das ist ein anderes Thema.

Eine Art Erzähler, der Entdecker bzw. Wissenschaftler Huxley, führt als roter Faden durch die Show und erklärt die verschiedenen Erdzeitalter und die darin lebenden Dinosaurier, die dann die Bühne betreten. Das ist sehr beeindruckend und toll. Dass Huxley auf der Bühne durch die Show führt zeigt den Größenunterschied. Man kann fast gar nicht glauben, dass diese Lebewesen die Erde über Millionen von Jahren bevölkert haben. Wirklich faszinierend.

Das Bühnenbild ist zwar recht einfach, aber toll gemacht. Zum Ende, als Höhepunkt, tritt der Tyrannosaurus Rex auf.

Frank und ich waren wirklich begeistert von Dinosaurier Live und können diese Show (nicht nur Familien mit Kindern) unbedingt weiter empfehlen. Hier ein paar Impressionen:

Donnerstag, Dezember 24, 2009

Frohe Weihnachten

Wenn´s alte Jahr erfolgreich war,
dann freue dich aufs neue
und war es schlecht - ja dann erst recht!

(Karl-Heinz Söhler)

Wir wünschen euch wunderschöne Weihnachtstage, Zeit für Erholung und Entspannung, schönem Beisammensein, leckerem Essen und vielleicht auch leckerem Wein. Einen guten Rutsch ins Jahr 2010 mit viel Glück und vor allem Gesundheit.

Freitag, Dezember 18, 2009

Gestatten: Capitain Kork

Dieses Mal haben wir etwas länger damit gewartet, unseren Weihnachtsbaum zu kaufen. Traditionell ist es so bei uns, dass wir am 1. Advent die Wohnung samt Baum schmücken. Bisher hatten wir aber auch Bäume mit Ballen. Da die Auswahl hier aber nicht ganz so groß ist und die Bäume auch eher klein ausfallen, haben wir seit letztem Jahr einen wunderbaren Christbaumständer und frische Bäume. Dennoch sind 4 Wochen im Wasser für einen solchen Baum sehr lang, so dass wir erst ab dem 2. oder 3. Advent einen frischen Baum kaufen.

Das haben wir also getan und haben uns aufgemacht: Dingers Gartencenter.  Nach eigenen Angaben übrigens das größte überdachte Gartencenter Europas.

Wir haben uns die Bäume angeschaut. Da wir schon sowieso viele große Pflanzen im Wohnzimmer stehen haben und der Platz begrenzt ist, durfte es kein Baum sein, der ausladend ist. Eine 2 Meter Tanne ist ok, aber schlank sollte sie sein, damit sie in die avisierte Ecke passt. Wie man sieht, haben wir sie bekommen. Eine wunderschöne Korktanne mit blauem Nadelkleid. Allerdings haben wir auch mit einer Colorado-Tanne geliebäugelt und so eine würde ich gerne nächstes Jahr haben. Die sind einfach sehr ungewöhnlich.

Vergangene Woche wurde also unser Capitain Kork wunderbar geschmückt, schöner Weihnachtspop aus den 80er Jahren und Baileys haben uns das Schmücken versüßt. Die Geschenke liegen auch schon unterm Christbaum, denn Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude...

Zwischen all den schönen roten Kugeln und Holzfiguren haben wir eine "Köln-Weihnachtskugel" aufgehängt, die wir im Gartencenter entdeckt hatten. Sie gefiel uns so gut, dass wir sie einfach mitnehmen mussten.


Wir freuen uns sehr auf Weihnachten. Endlich mal einen Gang zurückschalten und Ruhe genießen.