Dienstag, Juli 21, 2009

Netz-Juwelen

Da gibt es etwas, das ich am Internet wirklich toll finde. Es sind die Netz-Juwelen, die man findet, wenn man unterwegs ist, hier und dort surft - ohne Ziel.

Im Blog von Petra A. Bauer habe ich für mich ein solches Netz-Juwel entdeckt. Ein Video aus Stockholm. Hier wurde zu Ehren Michael Jacksons getanzt. Schaut es euch an, ich finde es ganz wunderbar:



Samstag, Juli 11, 2009

Intraoperative Wachheit - Awake

In den nächsten Wochen steht bei mir eine nicht unerhebliche OP an. Eine OP, die sicher sehr in mein Leben eingreifen wird. Im positiven Sinne. Mehr wird hierzu erstmal nicht verraten.

Nicht empfehlenswert ist es, sich vor einer solchen umfangreichen OP den Film Awake anzusehen. Ich rate dringend davon ab. Wieso? In diesem Film geht es um das Phänomen "Intraoperative Wachheit", also das Aufwachen während der Narkose. Das hat der Film sehr plastisch dargestellt und war für mich teilweise nur schwer erträglich.

Der Film ist gut, keine Frage - der Zeitpunkt, diesen Film zu sehen, war nicht gut.

Ich hatte schon einige Vollnarkosen und bin von diesem Phänomen verschont geblieben, werde es auch sicher weiterhin bleiben, aber ein mulmiges Gefühl ist schon da.

Leider (oder Gott sei Dank) bin ich mit einer sehr lebhaften Phantasie ausgestattet. Ich habe als Kind z.B. mal einen Film über einen Herzinfarkt gesehen. Oder es war eine Dokumentation, ich weiß es nicht. Das hat mich aber dermaßen beeindruckt, dass ich wochenlang Angst hatte, ich könnte einen Herzinfarkt bekommen. Jeden Abend hab ich gebetet, dass ich davon verschont bleibe (und alle anderen mir nahe stehenden Personen).

Glücklicherweise ist der Termin nicht schon nächste Woche, so dass sich mein beflügelter Geist sicher in naher Zukunft beruhigen wird. Ansprechen werde ich das Thema aber schon. Sicher ist sicher.

Montag, Juli 06, 2009

Trauerfeier und Musical

Morgen findet die Trauerfeier für Michael Jackson statt. Ich finde es unwürdig, wie sehr von manchen Seiten Leichenfledderei betrieben wird und es macht mich traurig zu sehen, wie wenig er seiner Familie bedeutet haben muss. Es ist traurig für die Kinder, deren Zukunft ungewiss ist. Wie sie diese Zeit erlebt haben, werden wir vielleicht in ein paar Jahren erfahren.

Die Geschäfte laufen gut mit Michael Jackson. Es ist befremdlich, aber liegt wohl in der Natur des Menschen.

Wir werden uns die Trauerfeier ansehen. Der TV-Sender Phoenix überträgt live, morgen ab 18.30 Uhr.

Am 3.7. berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger, dass das Londoner Ensemble des Musicals "Thriller live" im Herbst im Kölner Musical Dome gastieren wird. Wir haben Ausschnitte auf Youtube gesehen und waren begeistert. Selbstverständlich haben wir uns direkt Karten besorgt. Ich hatte ja das Glück, Michael Jackson 1988 live im Müngersdorfer Stadion zu sehen. Ich muss wohl nicht erwähnen, dass das Stadion ausverkauft, die Stimmung und die Show gigantisch waren. Allerdings gehe ich nicht hin und verscherble meine Eintrittskarte auf Ebay. Ich habe sie immer noch und ich behalte sie als eine wunderschöne Erinnerung, genauso die Zeit, als ich unsterblich in Michael Jackson verliebt war. Ist immerhin schon 26 Jahre her.

Freitag, Juli 03, 2009

Das Wetter...

...macht mich wirklich fertig. Ich hasse es, wenn es schwül ist und ich hasse es, wenn es nachts nicht abkühlt. Ich mag es sowieso viel lieber, wenn es kühl ist. Gegen Kälte kann man etwas unternehmen. Hitze ist man ausgeliefert. Ich werde bei diesem Wetter antriebslos, träge und schlecht gelaunt. Der Ventilator läuft und beim Stöbern habe ich ein fast längst vergessenes Lied gefunden und einen Remix davon:



Freitag, Juni 26, 2009

Michael Jackson

Als Frank mich heute Morgen geweckt hat und ich erfahren musste, dass Michael Jackson tot ist, konnte ich es nicht fassen. Das ist so, dass man keinen Tod wirklich fassen kann und man um das verlorene Leben der Menschen trauert. So geht es mir, zumindest bei Personen, die mir nahe stehen oder mich berühren.

Als ich 13/14 Jahre alt war, war ich unsterblich in Michael Jackson verliebt. Ich wollte nach der Schule Auslandskorrespondentin werden und nach Los Angeles auswandern. Ich habe Michael Jackson einen Liebesbrief auf einer mechanischen Schreibmaschine geschrieben - den ich aber nie abgeschickt habe. Meine Mutter hatte ihn eines Tages hinter meinem Kleiderschrank gefunden (wohl zu der Zeit als ich 1990 auszog). Er war ganz verwittert und an den Seiten ausgefranst und sah aus, als wäre er Jahrhunderte alt. Er war naiv und in schönstem Schulenglisch geschrieben und eine Erinnerung. Der Liebesbrief wurde eingerahmt und hatte 14 Jahre lang einen Ehrenplatz in meiner neuen Wohnung.

Michael Jackson in den 80er Jahren war für mich so aufregend, wie für die Hippies Jimi Hendrix oder Jim Morrison in den 60er Jahren. Er hat eine neue Ära hervorgebracht und noch heute kann man seine Einflüsse in der Musik und im Tanz (z.B. bei Justin Timberlake) erkennen. Er hat eine Generation geprägt. Stundenlang habe ich Thriller gehört, zu der Musik (Kassettenrekorder!) getanzt oder davon geträumt, in Los Angeles zu sein.

Mit dem nächsten Album Bad versandete so langsam die verliebte Schwärmerei, es gab Nachfolger für Michael Jackson. Teilweise fand ich seine Liebe zu Phantasieuniformen komisch und auch sein Aussehen veränderte sich. Das Verständnis wuchs, dass er ein Gefangener und Getriebener sein musste und das fand ich traurig. Ich habe nie an die Missbrauchsvorwürfe geglaubt. Es hat mir sehr Leid getan anzusehen, wie er fiel und sich nicht fangen konnte. Die Häme der Neider gab es noch obendrauf.

Als ich las, dass er im Juli seine letzten Shows geben wollte, habe ich gedacht, dass er sich wieder etwas regeneriert hat und bin erschüttert, dass er es nicht geschafft hat. Ich bin sehr traurig, weil mit Michael Jackson ein Teil meiner Jugend gestorben ist. Ich bin sehr traurig, wenn ich an seine Kinder denke und wie einsam er doch gewesen sein muss.

Have you seen my Childhood?
I'm searching for the world that I come from
'Cause I've been looking around
In the lost and found of my heart...
No one understands me
They view it as such strange eccentricities...
'Cause I keep kidding around
Like a child, but pardon me...

Childhood - Michael Jackson

Wenn Titanen gehen...

Michael Jackson ist tot. Ich sitze hier und vergieße Tränen, denn es ist ein ganz Großer gestorben. Das Idol meiner Generation. Ich hätte zu gern sein Comeback gesehen, aber das Leben schreibt die härtesten Drehbücher. Jetzt kann er mit Fred Astaire und Elvis im Himmel den Moonwalk machen. Für mich und seine Fans wird er weiterleben. Für immer.

If you wanna make the world
A better place
Take a look at yourself, and
Then make a change

(Man in the Mirror, Michael Jackson)

Sonntag, Juni 07, 2009

Zoo Osnabrück



Gestern waren wir ganz spontan im Osnabrücker Zoo. Freitag hatte ich im WDR in die Sendung Daheim und Unterwegs reingeschaut und dort wurde u.a. der unterirdische Zoo in Osnabrück vorgestellt. Dass wir uns das dann doch so schnell anschauen würden, hatte ich nicht vermutet.

Die Fahrt nach Osnabrück ging ruckzuck und dank Navigationssystem haben wir auch alles schnell gefunden. Das sollte aber auch ohne Navi möglich sein, denn ab der Autobahnabfahrt ist der Weg zum Zoo super ausgeschildert.

Der Zoo ist sehr schön gelegen, hügelig und mit sehr vielen Bäumen, man hat das Gefühl, der Zoo wurde direkt in einen Wald hineingebaut. Leider erschwert das die Orientierung und auch die Besucherführung ist nicht optimal. Wir sind auf der Suche nach den Sandkatzen, die ich unbedingt sehen wollte, dreimal im Kreis gelaufen. Wir haben sie nicht gefunden. Selbst Zoo-Mitarbeiter konnten uns nicht weiterhelfen. Das ist wirklich sehr schade.

Sehr schön ist das Afrika-Gehege mit den Giraffen, Zebras und Straußen. Dort ist dann so eine Art Lodge auf Pfählen gebaut worden, von der man die Tiere sehr schön beobachten kann, auf Augenhöhe mit den Giraffen. Es sind grobe Bänke und Tische aufgestellt und man kann dort picknicken oder etwas vom Imbissstand kaufen.

Gut gefallen haben mir auch die Klippschliefer. Wenn man sich die Tiere ansieht, sollte man nicht meinen, dass das die nächsten Verwandten der Elefanten und Seekühe sind.

Der Wolfswald war auch sehr schön. Das Gehege recht groß und die Tiere waren sehr gut zu sehen. Wunderschön mit einem ganz eigenartigen Blick. Es ist sehr schade, dass wir den Wölfen hier in Deutschland keinen Platz zum Leben lassen.

Sehr niedlich waren die Zwergotter, die ein tolles und abwechslungsreiches Gehege hatten.

Der unterirdische Zoo befindet sich direkt am Eingang. Man geht dort in eine Art Bergstollen und kann sich die Erdbauten der einzelnen Tiere ansehen, z.B. Nacktmulle (sehen sehr spacig aus), Graumulle, Feldmäuse, Wanderratten, Präriehunde (total süß) und Feldhamster. Bei den Feldhamstern war ich doch sehr erstaunt, wie groß die doch sind. Man kennt ja nur die kleinen Hamster, so groß wie Mäuse. Feldhamster sind eher so groß wie Meerschweinchen. Den Weg durch den Bergstollen muss man sich selber erschließen. Ein sicher tolles Konzept, gerät aber bei großem Besucherandrang zu einem heillosen Durcheinander von Personen und man kommt kaum dazu, sich die Bauten in Ruhe anzusehen. Dennoch ist der unterirdische Zoo klasse und man sieht Tierarten, die man sonst aufgrund der Lebensweise niemals zu Gesicht bekommen würde.

Fazit zum Zoo: Man kann dort sehr viel Zeit verbringen. Die Besucherführung ist verbesserungswürdig, auch der Zooplan hilft einem nicht so richtig weiter. Negativ fand ich auch, dass einige Gehege offenbar leer standen oder anderweitig mit Tieren besetzt waren, ohne eine hilfreiche Erklärungstafel. So war z.B. im eigentlichen Luchsgehege ein einzelner Wolf. Auch das fand ich sehr schade. Aber alles in allem, lohnt sich der Besuch im Zoo Osnabrück und es war ein sehr schöner Ausflug.

Mittwoch, Mai 27, 2009

Ach ja...

...die Nachsorge verlief wieder ohne Befund. Wunderbar!

Und so fühle ich mich, total entspannt:


Donnerstag, Mai 21, 2009

Balkonsaison eröffnet


Das erste Mal, seit wir hier wohnen, haben wir endlich einmal den Balkon mit schönen Kübelpflanzen bestückt. Ich liebe schön bepflanzte Balkone, für mich sind sie eine Erweiterung der Wohnung, aber bisher waren andere Dinge in der Wohnung wichtiger.

Darum habe ich mich sehr gefreut, als wir vor einigen Wochen in einem riesigen Gartencenter hier in Köln waren und uns Pflanzen ausgesucht haben.

Ich liebe japanische Fächerahorne, weil sie zum einen wunderschön sind und zum anderen im Herbst ihr Laub färben. Darum haben wir uns zwei Stück zugelegt. Einen Acer palmatum Taylor und einen Acer palmatum Sango Kaku. Außerdem wollte ich gerne einen großen Bambus haben, der für die Kübelbepflanzung geeignet ist und der ein wenig den Blick auf den Nachbarbalkon verstecken sollte. Leider nutzt unser - sonst wirklich sehr lieber - Nachbar seinen Balkon als Abstellplatz. Da die Abtrennung zum nächsten Balkon aus halb durchsichtigem Glas ist, erkennt man recht gut, was er so alles auf dem Balkon gehortet hat. Ich denke, wir werden einfach - wenn das Wetter beständiger ist - die Glasfläche streichen.

Beim Gang durch das Gartencenter wird man förmlich erschlagen. Wunderbare Pflanzen, ich hätte eine nach der anderen einpacken können. Traumhaft. Ich liebe Pflanzen, sie gehören für mich zum Wohnen dazu.

Wir haben uns dann noch für einen großen Buxbaum entschieden, eine langsam wachsende Konifere (Pinus var. mugo pumilio). Man sieht sie auf dem mittleren Foto neben dem Fächerahorn.

Um alles abzurunden, haben wir uns noch ein Schattenglöckchen ausgesucht (siehe letztes Foto), das glöckchenartige Blüten ausbildet und im Anschluss mit einen leuchtend roten Laubaustrieb erfreut.

Vorher hatte ich noch einen kleinen Jasmin und drei Lavendelpflanzen gekauft, so dass wir auch noch ein paar blühende Pflanzen auf dem Balkon haben. Jetzt muss es nur noch sonniger werden.

Gestern haben wir dann den Abend mit einer Flasche Sekt und vielen Windlichtern und Kerzen auf dem Balkon verbracht, das war einfach toll.

Einfach großartig finde ich die Tatsache, dass man in diesem Gartencenter seine Pflanzen und Kübel aussucht und diese dann als Serviceleistung durch Mitarbeiter bepflanzen und ausliefern lässt. So hat man weder die "Arbeit" noch den ganzen Dreck bei einer solchen Bepflanzungsaktion, zumal unsere Kübel doch recht groß sind. Einen Tag nach meinem Geburtstag wurden die bepflanzten Kübel geliefert. Toll! Der Sommer kann kommen. :o)

Meinen Geburtstag haben wir in Speyer verbracht. Wir wollten uns schon immer mal das Technikmuseum dort ansehen und den Dom. Da ich Urlaub hatte, haben wir das umgesetzt, zumal die Fahrt nach Speyer auch nicht endlos lang ist. Bei allerschönstem Wetter sind wir am Technikmuseum angekommen und ich bin wirklich begeistert. Sämtliche Flugzeuge, Hubschrauber, U-Boote etc. die dort auf dem Außengelände ausgestellt sind, kann man von innen besichtigen. Leider war ausgerechnet an diesem Tag der große Jumbo wegen Umbauarbeiten geschlossen. Auch die Buran konnte man sich ansehen, was aber für mich nicht ganz so spannend war, da man sie von innen nicht begehen konnte.

Toll war auch das Imax und die 3 D-Fahrt mit einem Simulator. Das hat Spaß gemacht. Es gibt dort eine Art Spiellandschaft für Kinder, die man auch als Erwachsener nutzen kann.


Der Dom ist direkt neben dem Technikmuseum und war unser zweites Ziel. Er ist sehr groß und wunderschön. Nachdem wir dann im Schatten des Doms etwas gegessen hatten, war es auch Zeit, wieder nach Hause zu fahren. Das war ein sehr schöner Tag.
Hier ein paar Impressionen:



Freitag, Mai 01, 2009

Gedankensplitter

Heute ist der 1. Mai, schönstes Wetter, mein Schatz schläft noch und ich sitze hier und höre via MP3-Player Musik.

Gerade läuft das Lied, dass mich an die Zeit erinnert, in der mir meine Krebsdiagnose mitgeteilt wurde. Ist immerhin schon fast 3 Jahre her.

In der ersten Zeit war ich erschreckt, ängstlich, traurig und auch neugierig. Ich habe mich nie eingehender mit dieser Krankheit beschäftigt. Ich weiß noch, wie ich im zarten Alter von 13 oder 14 Jahren zu meiner Mutter mal sagte, dass ich sicher nie an Krebs erkranken würde. Wie ich darauf kam, weiß ich nicht. Meine Mutter entgegnete, dass sie das für sich selbst auch glaube. Meine Mutter ist 2006 an Lungenkrebs gestorben. Leider kam Krebs häufiger in meiner Familie vor. Eine der Schwestern meiner Mutter ist daran gestorben und eine andere kämpft ebenfalls mit dieser Krankheit.

Bei mir wurde sie glücklicherweise früh entdeckt, daher sind die Prognosen gut. Die Angst bleibt, denn es gibt genug Fälle, wo eine vergleichbare Diagnose zu Metastasen und zum Tod geführt hat. Eigentlich dachte ich immer, dass ich uralt werde.

Nach 3 Jahren, in denen jede Nachsorgeuntersuchung ohne Befund geblieben ist, kehrt so langsam die Sicherheit zurück. Die ständigen Arztbesuche nerven. Die ständigen OP´s nerven. Aber eine Alternative gibt es nicht und ich bin dankbar. Vor allem bin ich Frank dankbar, dass er mich gedrängt hat, zum Arzt zu gehen. Das hätte ich schon Jahre früher tun sollen.

So ganz kann ich "Krebs" nicht aus meinem Kopf bekommen. Aber das Leben damit ist etwas leichter geworden und im normalen Alltag hat er keinen Platz. In stillen Momenten für mich allein, kriecht er manchmal zurück in meine Gedanken.

Kommende Woche ist es auch wieder soweit, die halbjährliche Nachsorge steht an. Mittlerweile bin ich nicht mehr so nervös. Ich gehe davon aus, dass alles in Ordnung ist.

Sicher ist das auch eine Sache, die ich bedenke, wenn ich mich frage, ob Frank und ich ein Kind bekommen sollen. Aber wie die Entscheidung auch sein wird, ich weiß, dass Frank an meiner Seite ist und das ist das größte Geschenk für mich.

Samstag, April 25, 2009

Samstag, April 18, 2009

Endlich!

Mein Schatz hat mir in der vergangenen Woche (neben vielen anderen) einen großen Wunsch erfüllt: Wir haben uns endlich Fahrräder gekauft.

Man wird ja schließlich nicht jünger und man muss ja früh genug geeignete Maßnahmen ergreifen, sich fit zu halten. Da wir direkt am Rhein wohnen, haben wir die schönste Radstrecke in Köln direkt vor der Tür. Viele kleine Besorgungen im Viertel können jetzt mit dem Fahrrad erledigt werden, ich kann mit dem Fahrrad ins Büro fahren. Ich freue mich unglaublich darüber.

Heute haben wir wieder eine klitzekleine Radtour (10 Kilometer) am Rhein entlang unternommen und dabei ein paar Schafe getroffen. Schön war´s! :o)

Montag, April 13, 2009

Frohe Ostern und mehr



Eigentlich wollten wir die Ostertage von Karfreitag bis Dienstag in einem Feriendorf mitten in der Vulkaneifel verbringen. Auf der Seite des Feriendorf-Betreibers Landal haben wir uns umgesehen und dort das Wirfttal entdeckt. Auf den Bildern sah alles sehr schön aus: mitten in der Natur, etwas abgelegen und nicht weit von Köln entfernt, so dass wir unsere Salonlöwen mitnehmen konnten, denn das war Bedingung.

Also sind wir dann Karfreitag Richtung Wirfttal gestartet, bei allerschönstem Wetter. Nach etwas weniger als einer Stunde Fahrt waren wir dort. Es war sehr viel los, vor allem vielen Niederländer und Belgier mit ihren Familien. Nachdem wir uns an der Rezeption angemeldet hatten, wurde uns unser Bungalow zugewiesen und wir sind mit dem Auto richtig schön den Berg hochgefahren. Die Häuser sind freistehend, mit einem recht kleinen Rasengrundstück drumherum. Alle umliegenden Häuser waren auch gut belegt. Wir waren schon sehr gespannt und haben voller Vorfreude auf ein paar ruhige Tage in der Natur den Bungalow aufgeschlossen.

Ein muffiger Geruch schlug uns entgegen. Man kann bei solchen Häusern nie eine super duper Ausstattung erwarten. Allerdings waren die 4 Tage nicht gerade sehr günstig und so haben wir schon ein Mindestmaß an sauberer und etwas aktuellerer Ausstattung erwartet.

Der Boden war mit billigstem PVC ausgelegt, der seine besten Zeiten schon hinter sich hatte. Das Haus war "am Hang" gebaut, daher kam man vom winzigen quadratischen Vorraum in eine Art Diele. Dort ging es dann ein paar Stufen runter in den Wohnbereich mit offener Küche. Der Wohnbereich war mit einer Art Holzboden ausgestattet. Die offene Küche war grausam veraltet und hatte die besten Tage schon weit hinter sich. Es gab eine Kaffeemaschine, die schon braun angelaufen war. Gut, dass wir unsere Senseo mitgenommen hatten. Das Geschirr war zweckmäßig aus Plastik. Wirklich großes Kino. Das Sofa und die gesamte Innenausstattung sah aus, als wäre sie schon 20 Jahre alt. In der Beschreibung auf der Webseite war von einem Kamin im Wohnbereich die Rede. Das fanden wir natürlich toll. Der Kamin war eine Konstruktion aus schwarzem Eisen, ähnlich wie diese Steinöfen, die man sich in die Garten stellen kann. Er war nach allen Seiten offen, eine Art Gitterabdeckung gab es nur für vorne. Also hier hätte ich niemals auch nur ein Stück Holz abgebrannt. Ich kenne mich mit Kaminen nicht aus, aber dieses Teil war alles andere als vertrauenerweckend. Ich hätte zu viel Angst vor einer Kohlenmonoxidvergiftung gehabt.

Die übrigen Möbel waren aus Pressholz, Plastik. Das getrennte WC war aus dunkelbeiger Keramik und sehr klein. Das Bad war ebenfalls klein und in der Badewanne befanden sich mehrere lange dunkelbraune Haare. Nun muss man wissen, dass ich Haare, die irgendwo in Bädern oder gar im Essen rumfliegen (auch meine eigenen) ziemlich fies finde. Ich ekele mich davor und denke, dass sowas nicht sein muss. Wessen Haare das auch immer waren.

Das Schlafzimmer war ebenfalls mit billigem PVC ausgelegt, der schon ziemlich verschmutzt war. Die "Möbel" waren aus billigstem Material, ich weiß gar nicht, ob das reines Plastik oder sonstwas war.

Wir waren sehr enttäuscht. Es ist ja klar, dass die Betreiber an solchene Feiertagen gerne etwas mehr Geld nehmen, aber ich erwarte dann zumindest ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Da sind wir anderes gewohnt, z.B. von Eckwarderhörne. Das sind auch keine Luxushäuser, aber mit vernünftigen Möbeln und Inventar ausgestattet. Hier hat man nicht das Gefühl, dass man sich Herpes holt, wenn man die Kaffeemaschine einschaltet. Es gibt stabiles Steingut-Geschirr, eine komplett ausgestattete Küche. Die Möbel sind aus Massivholz.

Die Katzen waren, was sehr ungewöhnlich ist, ziemlich verstört. Normalerweise sind Tini und Lena sehr cool. Wenn wir ins Feriendorf nach Eckwarderhörne fahren, dann ist das für sie normal. Sie fühlen sich wohl und benehmen sich genauso wie zu Hause. Das war hier anders. Ich habe noch nie erlebt, dass Tini derart angepisst war.

Wir haben dann ausgepackt und sind runter ins Restaurant, um dort etwas zu essen. Das Essen war sehr gut, das Restaurant gut besucht. Vor dem Restaurant war eine Minigolfanlage, ein Basketballfeld, Tennisplätze. Ein paar Meter weiter war der Stausee, in dem man angeln konnte. Was stellt ihr euch unter einem Stausee vor? Doch ein richtig schöner großer See. So haben wir es uns gedacht. Der Stausee entpuppte sich aber als kleiner Ententeich. Ist schon erstaunlich.

Die nächsten Tage wollten wir dann ein paar Ausflüge unternehmen und es uns abends mit ein paar Spielen und unserem heißgeliebten Kessler-Sekt gemütlich machen. Da der erste Tag schon so gut wie vorbei war, haben wir genau das versucht. Aber Gemütlichkeit wollte sich nicht einstellen. Wir haben uns nicht wohlgefühlt, die Katzen haben sich nicht wohlgefühlt, so haben wir beschlossen, wieder abzureisen. Frank wäre am liebsten direkt wieder gefahren, aber es war schon nach 23 Uhr und das wollte ich den Katzen nicht antun. Also haben wir uns darauf geeinigt, am nächsten Tag nach dem Frühstück zu fahren.

In der Nacht haben Frank und ich nicht sehr gut geschlafen. Die Matratzen waren sehr weich, die Katzen waren unruhig. Ich bin dann um kurz vor 5 Uhr aufgestanden und hab mich aufs Sofa gelegt. Als dann die Sonne gegen 7 Uhr aufging, bin ich für 1 Stunde zurück ins Bett, dann ging es nicht mehr. Wir haben dann beschlossen, das Frühstück ausfallen zu lassen und haben nach einem Kaffee die Sachen gepackt und sind gefahren.

Auch, wenn das Geld jetzt futsch ist, hätte ich doch keinen Tag länger mehr dort bleiben wollen. Ich habe mich noch nie so unwohl gefühlt und ich war sehr froh, wieder zu Hause zu sein.

Jetzt freue ich mich auf die 2 Wochen Nordsee später im Jahr, in unserem Ferienhaus, mit den Katzen. Ich freue mich auf die Ruhe, das Meer und all die Dinge, die wir uns vorgenommen haben. Außerdem freue ich mich auf den Besuch des Klimahauses in Bremerhaven.

Die Ostertage genießen wir jetzt zu Hause. Das Wetter ist zwar nicht so ganz toll, aber das kümmert uns nicht. Je nach Wetterlage machen wir es uns eben auf unseren Deckchairs auf dem Balkon oder auf dem Sofa gemütlich und erfreuen uns an unseren Ostergeschenken, die der Osterhase gebracht hat. :o)

In diesem Sinne: Einen schönen Ostermontag ins Land.

Samstag, März 21, 2009

Cinderella 87 - Linie 1 und Windows Vista

Wie passen die drei Dinge zusammen? Gar nicht. ;o)

Aus irgend einem Grund musste ich in den vergangenen Tagen an die Musik des Musicals "Linie 1" denken. Mein Bruder hatte in den 80er Jahren die Kassette und ich hatte zwangsläufig das Vergnügen, davon etwas mitzubekommen. Ich hatte schon als Sechsjährige meine Favoriten, mein Vater hatte immer ein bestimmtes Tonband laufen und darauf befanden sich meine ersten Lieblingslieder wie "Bye bye Baby" von den Bay City Rollers oder "Living Thing" von ELO. Später hat sicher mein Bruder meinen Musikgeschmack mit geprägt, denn viele Dinge habe ich natürlich zuerst durch ihn kennengelernt. So auch "Linie 1". Es gibt zwei Lieder, mit denen ich besondere Erinnerungen verbinde und ich fand es an der Zeit, mir endlich die CD zu kaufen. Auf Amazon habe ich dann gleich noch die DVD dazu entdeckt und gleich mitbestellt. Es war lustig, sich den Film anzusehen, den ich bis dato ja noch gar nicht kannte. Man hat eine kleine Zeitreise in die 80er Jahre gemacht und sich amüsiert.



Beim Stöbern auf Amazon bin ich dann auf "Cinderella 87" gestoßen. Wer kennt noch diese Serie aus den 80er Jahren mit Bonnie Bianco und Pierre Cosso? Ich habe mir diese Serie gerne angeschaut und ich weiß noch, dass ich die Musik-Kassette dazu immer von meinem Bruder ausgeliehen habe. Überhaupt war mein Bruder eine unerschöpfliche Musikbibliothek, bei der Anzahl an Musik-Kassetten, die er immer hatte. Später wurden es ja dann CDs. :o)

Frank kennt diese Serie nicht und ich bin mal gespannt. Es wird sicher sehr lustig und man wird nach so langer Zeit sicher den Kopf schütteln und denken "wie altmodisch". Herrlich.

Seit ungefähr einer Woche sind wir Besitzer eines neuen Rechners. Das musste sein, weil unser altes Gerät ständig gemuckt hat und wir aus beruflichen Gründen auf ein tadellos funktionierendes und internetfähiges System angewiesen sind. So haben wir über Dell einen XPS 430 geordert, mit einem 16 : 9 TFT. Betriebssystem Windows Vista.



Ich muss zugeben, dass mir Vista doch im Vorfeld einige "Bauchschmerzen" verursacht hat. Aber jetzt, nachdem der Rechner eine Woche gelaufen ist, kann ich nur sagen, dass ich absolut begeistert bin. Natürlich haben wir einen Power-PC, der mit Vista sehr gut zurecht kommt. Aber die Schnelligkeit beeindruckt doch. Zusatzfeatures wie die Uhr, die Dia-Show oder die Wetteranzeige auf dem Desktop erscheinen überflüssig, finde ich persönlich aber richtig klasse. Der Systemaufbau ist ein klein wenig anders und auch der Arbeitsplatz heißt nicht mehr Arbeitsplatz, sondern Computer. Aber daran gewöhnt man sich schnell. Wir haben die Vista Premium 32 bit-Version. Auch die Kompatibilität mit Software oder Hardware bereitet überhaupt kein Problem. Vista macht schon was her, die transparenten Menüs und die Möglichkeit, alle möglichen Darstellungen zu wählen, mag ich. Auf Frank´s Arbeitsrechner ist ja nach wie vor Win XP und das kommt mir im Vergleich geradezu altmodisch vor.

Fazit: Bisher bin ich absolut begeistert von Vista. Es macht absoluten Spaß an einem schnuffischnellen Rechner mit einem schnuffischönen Layout zu arbeiten.

Sonntag, März 15, 2009

Hochzeitstag und Eh´häusl

Am 11.03.2009 haben Frank und ich unseren 5. Hochzeits- und 7. Kennenlerntag gefeiert. Bisher haben wir an jedem unserer Hochzeitstage irgend etwas Besonderes gemacht und das sollte auch dieses Jahr so sein. Also haben wir einen Kurzurlaub in Amberg geplant. Amberg ist eine wunderschöne Stadt, deren Altstadtkern fast komplett mit einer Stadtmauer umgeben ist. Entsprechend schön und mittelalterlich ist der Altstadtkern. Amberg liegt im Übrigen zwischen Nürnberg und Regensburg. Aber nicht deswegen sind wir nach Amberg gereist, sondern weil wir im kleinsten Hotel der Welt absteigen wollten, im Eh´häusl.

Das Eh´häusl ist ein wunderbarer Ort für Verliebte. Gebaut zwischen zwei Häusern und ungefähr 2,50 m breit. Durch die offene Bauweise merkt man aber gar nicht, wie klein das Häuschen ist. Im Gegenteil, man empfindet es doch als recht großzügig. Nach der Renovierung erstrahlt es in neuem Glanz und ist einfach wunderschön. Man taucht ab und kann wirklich den Alltag hinter sich lassen. Man bewohnt das Haus allein, mehr als 2 Personen finden keinen Platz. Betreut wird man durch die besonders warmherzige Frau Petz, die nach der Schlüsselübergabe das Haus vorstellt und dafür sorgt, dass man morgens zur gewünschten Uhrzeit ein fürstliches Frühstück bekommt.


Über dem Frühstücksraum ist das barock ausgestattete Wohnzimmer mit Kamin und Flat-TV. Außerdem hat man die Möglichkeit, im ganzen Haus Radio oder CDs zu hören, wenn man denn möchte.



Geht man ein Stockwerk höher, kommt man ins wunderschön und modern ausgestattete Bad mit Dusche. Überall im Haus findet man Details, die liebevoll ausgesucht und dekoriert wurden.



Über dem Bad befindet sich das kleine Schlafzimmer. Auf dem Bett befanden sich, wieder eine schöne kleine Geste, zwei frische Rosen. Das Eh´häusl hat keine abgeschlossenen Räume. Alles ist offen und verbunden durch die Treppe.



Über dem Schlafzimmer und somit unter dem Dach befindet sich der Whirlpoolbereich. Hier befindet sich eine große Wanne mit integriertem Whirlpool. Der Boden hat eine Fußbodenheizung. Eine kleine und schnucklige Wellnessoase.


Wir haben die drei Tage in Amberg wirklich sehr genossen und waren sicherlich nicht zum letzten Mal im Eh´häusl.

Am zweiten Tag haben wir Regensburg besucht. Als wir vergangenes Jahr in Regensburg waren, haben wir viel Zeit verloren, weil wir das Hotel nicht gefunden hatten. Frank wollte doch so gerne über die Steinerne Brücke gehen. Das haben wir nachgeholt.



Wir haben Stadtamhof besucht, einen schönen kleinen Stadtbezirk von Regensburg auf der anderen Seite der Donau. Anschließend haben wir einen ausgedehnten Spaziergang durch die Altstadt von Regensburg unternommen. Das Panorama von Regensburg ist einmalig. Viele Turmbauten erinnern an Siena oder Florenz. Viele kleine Gassen, schöne Läden, alte Gebäude und der Dom laden zum Entdecken ein. Eine ganz wunderbare Sache: Keine Menschenmassen. Man kann herrlich durch die Straßen schlendern. Sicher sind wir hier in Köln verwöhnt vom Kölner Dom, aber auch der Dom in Regensburg ist gewaltig und wir hatten dieses Mal auch die Gelegenheit, ihn von innen zu besichtigen.



Wir sind froh, dass wir die Gelegenheit hatten, Regensburg etwas besser kennenzulernen. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Es war ein wunderschöner Kurzurlaub.

Jeden, der Deutschland als Reiseziel für piefig hält, kann man nur bedauern. Es gibt viele schöne Ecken zu entdecken und wir haben sicher noch längst nicht alles gesehen. Dresden möchten wir gerne noch dieses Jahr besuchen und wer weiß, wohin es uns noch verschlägt.

Montag, März 09, 2009

Live-Premiere von Cungerlan

War das ein Spaß! Die Live-Premiere mit gleichzeitigem Chat gestern lief sehr gut. Das hätte ich so nicht erwartet, da Ohrland ja ein neuer Verlag im Hörbuchbereich ist. Aber die PR-Agentur hat gut gearbeitet und die Verbreitung im Internet (mit durchaus kontroversen Diskussionen) hat ihr übriges getan. Ziel erreicht.

Der Chat war ein Riesenspaß, mit dabei waren Bernd Rumpf (Kentoka) und Nicole Engeln (Manza Hothead). Das war eine großartige Sache, so konnten die Premieren-Zuhörer ihre Fragen direkt loswerden. Die Resonanz war absolut positiv. Das hat mich sehr gefreut. Nach der Live-Premiere war ich doch richtig aufgekratzt, darauf haben Frank und ich erstmal mit einer schönen Flasche Kessler-Sekt angestoßen. :o)

Heute Morgen haben wir dann erfahren, dass wir, was die Zuhörerzahl angeht, sogar die gleichzeitig stattfindende Live-Premiere der Konkurrenz geschlagen haben. Hier geht es immerhin um DODO von den Machern der drei Fragezeichen. Auch darüber haben wir uns riesig gefreut.

Ein toller Urlaubsbeginn!

Sonntag, März 08, 2009

Cungerlan

Cungerlan ist unser erstes Projekt mit unserem frisch gestarteten Hörbuchverlag. Es ist immer spannend, ob das, was man selber mag und der Öffentlichkeit vorstellt, auch bei anderen gut ankommt. Cungerlan ist ein ungewöhnliches Projekt und sicher nicht jedermanns Geschmack, aber wir finden es toll, es ist aufwändig produziert und wir hatten viele gute Leute am Start.

Mit dabei, neben Bernd Rumpf, Peer Augustinski, Bert Stevens, Josef Tratnik und Peter Nottmeier, war auch Jo Weil, dem geneigten Publikum auch gut bekannt als Oliver Sabel aus der ARD-Serie "Verbotene Liebe". Er spricht den Bor Toth und trägt (wie alle anderen Protagonisten) mit dazu bei, dass Cungerlan so gut geworden ist.

Es gibt übrigens eine Fanpreis-Aktion, die mit Unterstützung von Jo Weil stattfindet. Hier kann man die von Jo Weil signierte 1. Staffel von Cungerlan gewinnen. Für Fans sicher ein absoluter Leckerbissen. Mehr dazu auf der Jo Weil Fanpage.

Frank ist derzeit sehr umtriebig und wird u.a. das Focus-Hörbuchcafé zum Thema "Kult-Hörspiele" auf der Leipziger Buchmesse moderieren.

Ein weiteres Schmankerl ist die Live-Premiere heute Abend um 20.00 Uhr der ersten Folge (Folge 0) von Cungerlan. Im Anschluss daran gibt es einen Chat, in dem Fragen rund um Cungerlan beantwortet werden. Hier gehts übrigens zum Chat. Auf die Resonanz sind wir schon sehr gespannt.

Ich freue mich schon auf die weiteren Projekte, die derzeit auf Verwirklichung warten, aber dazu wird noch nichts verraten. ;o)

Donnerstag, Februar 19, 2009

Kölle Alaaf!

Hück is Wieverfastelovend un dr Wiever sin jeck. Isch han met Fastelovend nix am Hot. Isch han hück ne Dach Orlaub un isch ben fruh dorüvver. Lass dr jecke Wiever feere und isch han ming Rau. Männer passt op ör Krawatten op! Morje han dr Wiever all ne decke Kopp. Ävver dr Haupsaach is, et hät Feez jemaht. Kölle Alaaf! ;o)

Mittwoch, Februar 18, 2009

Kind: Ja oder Nein?

Dieses Jahr werde ich 40 Jahre alt. Am 11. März bin ich 5 Jahre verheiratet und im Juli 2009 arbeite ich seit 19 Jahren bei meinem derzeitigen Arbeitgeber. Ich habe relativ spät geheiratet, kann sich ja jeder selber ausrechnen. Mein Leben ist schön und wir haben noch viele Pläne, die wir verwirklichen wollen. Bei einer "Sache" bin ich mir aber nicht sicher und ich frage mich: Möchte ich ein Kind oder nicht?

Ich bin niemand, der beim Anblick kleiner Kinder oder Babies entzückte Schreie von sich gibt. Eigentlich mag ich fremde Kinder gar nicht so gerne. Sie sind meist ziemlich schlecht erzogen. Andererseits ist es doch auch schön, wenn etwas von einem selber im eigenen Kind weiterlebt und sozusagen die Partnerschaft krönt. Doch einerseits ist das Leben mit einem Kind so grundlegend anders, dass ich mich frage: Will ich das überhaupt?

Ich bin mir wirklich unschlüssig.

Der Gedanke, dass Frank und ich ein Kind haben könnten, wärmt mein Herz. Ich glaube, dass Frank ein ganz wunderbarer Vater wäre. Wie ich wohl als Mutter wäre, ist mir noch nicht ganz klar. Allerdings ist der Wunsch, mit Frank ein Kind zu haben, oft sehr stark. Und doch: Eigentlich möchte ich das Leben, so wie es jetzt ist, gerne weiter genießen, ohne jegliche Einschränkung. Ich möchte mehr von der Welt sehen und noch viele Träume verwirklichen.

Oft höre ich, dass Eltern, wenn sie die Entscheidung noch einmal treffen müssten, keine Kinder mehr bekommen würden. Das erschreckt mich. Ich habe Angst davor, dass die Veränderung so gravierend wird, dass daran die Partnerschaft zerbrechen kann. Auch davon hört man oft. Das muss natürlich nicht zwangsläufig bei einem selber so sein. Bin ich nicht langsam "zu alt" um Mutter zu werden? Das alles sind Fragen, die mich beschäftigen und die ich vor mir her schiebe.

Frank hätte ganz sicher gerne ein Kind. Also warum nicht? Irgendwie geht es doch immer.

Aber irgend etwas hält mich davon ab... Obwohl: Wieso eigentlich nicht?

Dienstag, Januar 20, 2009

Gelöst: Die unbekannte Art

Nachdem alles Suchen per Google, auf diversen Foren und auch auf der Microsoft Support Seite nichts genutzt hat, habe ich meine Kollegen im großen Landesforum (jeder möge sich selber ausmalen, was das ist) um Hilfe gebeten.

Siehe da, scheinbar liegt das Problem in der Einwählsoftware von Netcologne. Man hat mir den Tipp gegeben, die DFÜ-Verbindung manuell einzurichten. Da das ja nicht schaden kann, habe ich diesen Tipp umgesetzt und jetzt öffnet sich kein Internet Explorer mehr automatisch, wenn ich mich ins Internet eingewählt habe. Bravo!